Kaufen oder bauen?

(djd). Die eigenen vier Wände zählen zu den beliebtesten und sichersten Wertanlagen überhaupt. Nicht zuletzt das derzeit außergewöhnlich günstige Zinsniveau und gute Marktbedingungen sprechen für die Anschaffung eines Eigenheims. Ist der prinzipielle Entschluss gefallen, steht die Entscheidung an: Setzt man auf einen Neubau oder auf eine Bestandsimmobilie?

Ein vergleichsweise niedriger Preis wird immer wieder als Hauptargument für die Anschaffung einer Bestandsimmobilie angeführt. „Dabei werden aber häufig die Kosten ignoriert, die bei einem älteren Haus im Gegensatz zu einem Neubau in den Folgejahren anfallen“, erklärt Kathrin Vetter, Immobilienexpertin beim Portal http://www.myimmo.de. Beim Neubau sei in Bezug auf Energieeffizienz in der Regel alles auf dem neuesten Stand, teure Reparaturen fallen eher selten an. „Nach Fertigstellung des Hauses hat der Bauherr im Schnitt zehn Jahre Ruhe, bevor größere Instandhaltungsarbeiten anstehen“, betont Vetter.

Der große Vorteil von Bestandsimmobilien: Im Gegensatz zu Neubauten sind sie durchweg auch in attraktiven, zentralen städtischen Lagen zu haben. Bauherren müssen heute dagegen oft auf Randlagen mit nicht ganz so ausgeprägter Infrastruktur und teilweise auch kleineren Grundstücksgrößen ausweichen. Die künftige Wertentwicklung der Immobilie ist hier entsprechend schwerer abzuschätzen. „Die Entscheidung für Neubau oder Kauf kann einem niemand abnehmen. Letztlich muss man das Eigenheim finden, das alles in allem am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt“, betont Kathrin Vetter.

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