KatHO NRW: Prof. Lenz erstellt Landesgesundheitsbericht zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Wie viele Kinder und Jugendliche in NRW sind psychisch erkrankt? Unter welchen Krankheitsformen leiden Sie? Wie häufig kommen diese Störungen vor? Hat die Zahl psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen in den vergangnen Jahren zu- oder abgenommen? Diese und ähnliche Fragen sollen in einem ersten Schritt beantwortet werden. Dafür analysiert der Wissenschaftler verschiedene bereits vorliegende statistische Studien und bringt sie in einen Zusammenhang.

In einem zweiten Schritt soll ein Überblick über die Versorgungssituation in NRW gegeben werden. „Dazu gehört zum Beispiel die Frage, wie viele Kinder- und
Jugendlichenpsychotherapeuten, Kinderpsychologen sowie Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie es im Land gibt,“ sagt Lenz. „Aber auch, wie die stationäre Versorgung aussieht, das heißt wie viele Plätze in den Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie zur Verfügung stehen.“

Anhand der gesammelten Ergebnisse soll Lenz Empfehlungen zur Verbesserung der psychotherapeutischen und psychosozialen Versorgungssituation von psychisch auffälligen Kindern und Jugendlichen formulieren. „Diese Schlussfolgerungen sollen für die Gesundheits- und Sozialpolitik als eine Grundlage für die weiteren Planungen dienen“, so Lenz. Im Dezember werden die Ergebnisse des Berichts auf der Landesgesundheitskonferenz vorgestellt und diskutiert.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Albert Lenz, Institut für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiatrie, Tel. 05251/122556, a.lenz@katho-nrw.de

Redaktion:
Julia Harzendorf, Tel. 0221/7757-508, presse@katho-nrw.de
(idw, 10/2010)

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