Karlstadt: zauberhafte Kleinstadt mit großem Charme

(mpt-12/406). Wer eine Reise durch Franken unternimmt, sollte unbedingt auch Karlstadt am Main besuchen. Egal, ob man einen längeren Aufenthalt oder nur einen Wochenendtrip plant – um „Karscht“ zu entdecken, ist es ratsam, sich hierfür genügend Zeit zu nehmen. Schließlich verfügt die reizvolle Stadt nicht nur über eine der schönsten Ortssilhouetten in Franken. Vielmehr ist auch das mediterrane Ambiente der „kleinen Perle am Main“ besonders charmant. Wenn in der Innenstadt also die Restaurants und Cafés ihre Sonnenschirme öffnen, Kinder im Rathausbrunnen planschen und buntes Treiben die Gassen erfüllt, lassen sich in Karlstadt wunderschöne Tage verleben – beste Bedingungen für einen rundum gelungenen Aufenthalt.

Genießen und schlemmen in geselliger Runde

Insbesondere Genießer werden sich in Karlstadt rundum wohlfühlen – schließlich kommen sie in den Genuss von Geselligkeit, Wein und Kulinarik. Vor allem in der Altstadt herrscht aufgrund der Fülle an Cafés, Bistros und Restaurants ein fast südländisches Flair. Dabei kann man sich nicht nur an internationalen Spezialitäten, sondern auch an der fränkischen Küche mit ihren Blauen Zipfeln und Häckerplatten erfreuen. Besonders empfehlenswert dazu ist ein passender Wein aus den Karlstadter Lagen. Ob fruchtiger Müller-Thurgau, eleganter Silvaner oder kräftige Domina – in Karlstadt kann man sowohl in historischen Kellerlokalen und gutbürgerlichen Gasthäusern als auch bei Schoppentagen, auf Weinfesten und in Heckenwirtschaften urig schöppeln.

Die typische Heckenwirtschaft hat in Franken schon seit Langem Tradition: Dabei verkaufen Winzer ihren Wein direkt vor Ort und servieren dazu kleine fränkische Speisen wie weiße und rote Hausmacher Wurst oder Knöchle mit Kraut – geselliges Beisammensein inklusive. In diesem Jahr lohnt sich ein Besuch in Karlstadt vor allem vom 31. August bis zum 2. September. Dann lassen sich beim „Flaak-Fest“ nämlich die besten Weine Karlstadts probieren.

Themenführungen: Karlstadt hautnah

Die Sommermonate in Karlstadt werden besonders von Genuss, Geselligkeit und buntem Treiben geprägt. Als Besucher der Stadt sollte man auch eine der beliebten und vielfältigen (http://www.karlstadt.de/direkt.asp?Art=03250) Themenführungen nicht verpassen. Denn in deren Rahmen lernt man nicht nur viel Wissenswertes, sondern auch Unterhaltsames über den ehemaligen Alltag sowie die geschichtsträchtigen Bauwerke Karlstadts.

Geschichte erleben

Jährlich besuchen etwa 150.000 Touristen die fränkische Stadt am Main – und das nicht nur wegen der vielen Gaumenfreuden. Gäste finden mit Karlstadt einen Ort, an dem man Geschichte noch flächendeckend erleben kann. So verwundert es kaum, dass das Bauensemble der 800 Jahre alten Altstadt Geschichts- und Architekturinteressierte sowie Jung und Alt gleichermaßen in seinen Bann zieht: Der Mustergrundriss der Stadt ist seit der Stauferzeit nämlich nahezu unverändert geblieben. Highlights der historischen Altstadt sind das Rathaus, die Türme und Tore der Stadtbefestigung, die romanisch-gotische Stadtpfarrkirche sowie die alten Bürgerhäuser mit ihren aufwendigen Fachwerkfassaden.

Ruine der Karlsburg

Ebenfalls aus der Nähe besichtigen sollte man die Karlsburg. Diese liegt am linken Mainufer auf einem Felssporn und kann über einen unbefestigten Waldweg zu Fuß erklommen werden. Denr anstrengende Aufstieg wird dann mit einem herrlichen Blick über das umliegende Weinland sowie Karlstadt selbst wett gemacht. Die Karlsburg zählt zu den ältesten Bauwerken der Stadt und den ältesten Siedlungsplätzen der fränkischen Landnahme. Ihre Anfänge liegen in der Zeit um 600 n. Chr. – heute ist die Karlsburg allerdings nur noch eine Ruine.

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