Kalkfrei waschen

(djd). Dass Waschmaschinen mit dem richtigen Anti-Kalk-Mittel länger leben, lehrt uns die Werbung seit Jahr und Tag. Trinkwasser ist in den meisten deutschen Regionen tatsächlich so kalkhaltig, dass es den Einsatz von Entkalker und Weichspüler nötig macht. Dabei gibt es überall in Deutschland genügend kalkfreies Wasser – nämlich ganz einfach in Form von Regenwasser. Man muss sich nur die Mühe machen, es zu sammeln. Mit Regenwasser-Komplettsystemen, wie sie etwa Otto Graf anbietet, ist die Speicherung des frischen Regens, der kostenlos aufs Hausdach prasselt, ein Kinderspiel.

Weiches Wasser frei Haus

Die Systeme fangen das Regenwasser, das über die Fallrohre von den Dachflächen abgeleitet wird, auf und führen es über ein geschlossenes Rohrsystem in eine Zisterne. Integrierte Filter sorgen für beste Wasserqualität. Eine Pumpe fördert das Regenwasser automatisch aus der Zisterne über ein separates Leitungsnetz zu den angeschlossenen Verbrauchsstellen. Mit dem Anschluss der Waschmaschine und der WC-Spülung sowie der Gartenbewässerung lassen sich bis zu 50 Prozent Trinkwasser durch kostenloses Regenwasser ersetzen. Falls die Zisterne nach einer längeren Trockenperiode einmal leer sein sollte, speist das System automatisch Trinkwasser aus der Leitung nach. Für den Nutzer bleibt der gewohnte Komfort also komplett erhalten. Mit dem richtigen Einbau durch einen Fachbetrieb lassen sich auch gesetzliche Anforderungen sicher erfüllen. Unter http://www.graf-online.de gibt es weitere Informationen und einen Produktberater zur Planung eines Regenwassersystems.

Wasserkosten und Pflegemittelverbrauch spürbar senken

Wer auf diese Weise mit Regenwasser wäscht, spart erheblich an Wasserkosten, denn alleine rund 17 Liter unseres täglichen Durchschnitts-Wasserverbrauchs benötigt die Waschmaschine. Dazu kommt, dass der Waschmittelverbrauch um etwa 60 Prozent sinken kann und weder Entkalker noch Weichspüler gebraucht werden. Angenehme Nebeneffekte des weichen Wassers: Empfindliche Textilien werden geschont, die Wäsche wird weicher – und die Umwelt durch den geringeren Verbrauch an Pflegemitteln entlastet.

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