Juristen und Mediziner diskutieren das Thema ärztliche Behandlungsfehler

Termin: 30. August, 16 Uhr, Gebäude B4 1 (Audimax-Gebäude),
Hörsaal 006, Campus Saarbrücken

Steht ein Behandlungsfehler im Raum, sind die Fronten schnell verhärtet. Der Patient auf der einen Seite ist gesundheitlich geschädigt und in seinem Vertrauen verletzt. Auf der anderen Seite steht der Arzt, der davon überzeugt ist, nach bestem Wissen und besten Fähigkeiten gehandelt zu haben. „Medizinische Zweifelsfragen und besondere juristische Problemstellungen machen die hieraus resultierenden Gerichtsprozesse schwierig und oft langwierig, was zu Lasten aller Beteiligten geht“, sagt Jura-Professorin Annemarie Matusche-Beckmann, die die Forschungsstelle Arztrecht der Saar-Universität leitet.

Die Veranstaltung beleuchtet das Spannungsverhältnis aus juristischer und medizinischer Sicht in zwei Vorträgen und einer Podiumsdiskussion. Auf dem Podium diskutieren die Mediziner Dr. Anja Hünnighausen (Leitende Ärztin im Bereich Gesetzliche Krankenversicherung beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung, MDK, dem medizinischen und pflegerischen Beratungs- und Begutachtungsdienst der Gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung im Saarland), Dr. Eckart Rolshoven (Mitglied des Vorstandes der Saarländischen Ärztekammer) und Dr. Ulrich Spahn (Leiter des Fachgebiets Medizinrecht beim MDK) sowie die Juristen Professor Annemarie Matusche-Beckmann und Professor Stefan Weth (Saar-Universität). Jochen Messer, Geschäftsführer des MDK, wird die Runde moderieren. „Die Forschungsstelle Arztrecht will Medizinern und Juristen eine Plattform zum offenen und konstruktiven Dialog bieten und die Hintergründe und Verknüpfungen beider Disziplinen transparenter machen“, erläutert Matusche-Beckmann.

Kontakt:

Prof. Dr. Annemarie Matusche-Beckmann
Tel.: 0681 / 302-2117
E-Mail: matusche-beckmann@mx.uni-saarland.de

Pressefoto: www.uni-saarland.de/pressefotos

Hinweis für Hörfunk-Journalisten: Sie können Telefoninterviews in Studioqualität mit Wissenschaftlern der Universität des Saarlandes führen, über Rundfunk-Codec (IP-Verbindung mit Direktanwahl oder über ARD-Sternpunkt 106813020001). Interviewwünsche bitte an die Pressestelle (0681/302-3610).

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