Junge Forscher aus Afrika präsentieren sich

Das Institut für Afrikastudien (IAS) an der Universität Bayreuth ist vom 17. bis 20. Februar 2010 Gastgeber eines Symposiums, bei dem sich rund 150 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus Afrika untereinander und mit deutschen Forschern über ihre bislang gewonnenen Erkenntnisse im Rahmen der Förderinitiative "Wissen für morgen – Kooperative Forschungsvorhaben im subsaharischen Afrika" der VolkswagenStiftung austauschen. Im Zentrum stehen Vorhaben mit geistes- und gesellschaftswissenschaftlichem Hintergrund. Im September 2010 folgen in Witzenhausen und Hamburg zwei weitere solcher Statussymposien, bei denen der Fokus dann auf Projekten mit medizinischen, agrar- und naturwissenschaftlichen Themen der Förderinitiative liegt; für Oktober ist in Nigeria eine vergleichbare Veranstaltung für die kulturwissenschaftlich ausgerichteten Projekte geplant.

In Bayreuth kommen nun diejenigen Forscher zusammen, die in Projekten der beiden sozialwissenschaftlichen Ausschreibungen "Political, Economic and Social Dynamics" und "Violence, its Impact, Coping Strategies and Peace Building" arbeiten. Sie präsentieren ihre Vorgehensweisen und bisherigen Ergebnisse und ermöglichen dadurch auch eine erste Zwischenbilanz der entsprechenden Förderaktivität der Stiftung. Für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus 15 afrikanischen Ländern ist dies eine wichtige Gelegenheit, sich vor einem Fachpublikum zu präsentieren – im Rahmen einer der größten wissenschaftlichen Veranstaltungen zur Afrikaforschung, die bisher auf dem Campus in Bayreuth stattgefunden haben.

Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, sieht die Veranstaltung auch in einem übergeordneten Zusammenhang: "Ich denke, dass wir mit unserer Initiative auf gutem Weg sind, im Rahmen der Möglichkeiten einem afrikanischen ‚Brain Drain‘ entgegenzuwirken. Für ein endgültiges Urteil ist es zwar noch zu früh; aber wir arbeiten gezielt darauf hin, dass die besten Doktorandinnen und Doktoranden, die derzeit in den Projekten gefördert werden, anschließend über Post-doc-Fellowships weiter unterstützt werden können, so dass sie schließlich in verantwortungsvolle Positionen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft hineinwachsen. Diese Form der Nachwuchsförderung wird für die kommenden Jahre ein wichtiger Schwerpunkt unseres Engagements für und in Afrika sein."

Ein Interview mit Prof. Dr. Achim von Oppen (IAS) und Dr. Wilhelm Krull ist verfügbar unter: <www.uni-bayreuth.de/blick-in-die-forschung/03-2010.pdf>

Kontakt

VolkswagenStiftung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0511 8381 – 380
E-Mail: <presse@volkswagenstiftung.de>

Förderung
Dr. Adelheid Wessler
Telefon 0511 8381 – 276
Email: <wessler@volkswagenstiftung.de>

Kontakt Tagung

Katharina Zöller
Tel. 0157 – 85 22 50 85

<www.ias.uni-bayreuth.de/de/news/index>

Tagungsort

Universität Bayreuth
Plenarsaal des Studentenwerks Oberfranken
Universitätsstraße 30

Medienvertreter sind zur Eröffnung am 18. Februar, 9 Uhr, herzlich eingeladen.

Der Text der Presseinformation steht im Internet zur Verfügung unter <http://www.volkswagenstiftung.de/service/presse.html?datum=20100217>.
(idw, 02/2010)

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