Jetzt schon an den nächsten Sommer denken

(djd). Bevor die Natur wieder in ihren Winterschlaf verfällt, gibt es im Garten noch einmal viel zu tun: Kübelpflanzen kommen in ihr Schutzquartier, der Rasen braucht einen letzten Schnitt und Beete müssen abgedeckt werden. Wer sich während des Sommers über den Wildwuchs in den Fugen von Gartenwegen, Hofeinfahrten und Terrassen geärgert hat, sollte die noch milde Witterung zum Neuverfugen nutzen.

Keine Chance für Unkraut und Co.

Damit Fugenkratzer, Hochdruckreiniger oder Abflammgerät im nächsten Sommer getrost im Schuppen bleiben können, werden die Fugen statt mit Sand, Quarzsand oder Gesteinsmehl mit einer polymeren Fugensand-Trockenmischung – wie beispielsweise Variostone – verfüllt. Speziell für dränfähige Unterbauten entwickelt, ist das Material auch in Eigenregie schnell und sauber zu verarbeiten. Dabei ist es ökologisch unbedenklich und zeichnet sich durch eine hohe Erosionsbeständigkeit bei Wind, Regen oder Frost aus. Die Trockenmischung bindet nach dem Befeuchten vollständig ab, so dass der Unkrautbewuchs erheblich reduziert und zudem einem Ameisen- und Insektenbefall vorgebeugt wird. Gleichzeitig bleiben Flexibilität und Flankenhaftung sowie Beständigkeit der Steine gegen Ausdehnungen und Zusammenziehen erhalten. Unter http://www.stone2000.de (Telefon 0049-(0)4403-949074) findet man einen Bedarfsrechner und die Bezugsquellen im Fachhandel.

Schnell, einfach, sauber

Das wichtigste Hilfsmittel beim Verfugen ist ein weicher Besen. Mit ihm wird Variostone – in den Farben Kristallgrau, Schwarz-Basalt, Granit oder Ocker – sorgfältig in die Fugen der trockenen und fest verlegten Platten eingearbeitet. Zum Verdichten reicht ein gleichmäßiges Einfegen, wobei mit einer Rüttelplatte ein besseres Ergebnis erzielt wird. Zum Durchfeuchten empfiehlt der Hersteller einen gleichmäßigen Sprühnebel, um eine Ausschwemmung der Fugen zu vermeiden. Nach 15 Minuten nochmals bewässern und darauf achten, dass die Fugen vollständig durchfeuchtet werden. Nach einer Trockenzeit von 24 bis 72 Stunden kann der Boden wieder betreten werden. Bei Kälte und feuchter Witterung verlangsamt sich der Abbindeprozess.

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