Jetzt bewerben: Neuer Masterstudiengang für Experten im Gesundheitswesen startet zum Wintersemester

Wie bewähren sich Therapien im Alltag? Bietet ein neues Programm für chronisch Kranke tatsächlich Vorteile für die Patienten? Wie lässt sich die häusliche Versorgung von Palliativpatienten verbessern? Im neuen Master-Studiengang der Medizinischen Fakultät Heidelberg „Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft im Gesundheitswesen“ lernen die Studierenden, aktuelle Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung zu erkennen sowie neue Versorgungsmodelle zu entwickeln und in der Praxis umzusetzen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Gesundheitswissenschaften und der Medizin bilden dabei die Basis. Der Studiengang richtet sich an Absolventen von Bachelor-Studiengängen mit gesundheitswissenschaftlichem Bezug, an Studierende der Medizin in höheren Semestern oder Ärzte. Die ersten Master-Studierenden starten zum Wintersemester 2015/2016; Bewerbungsfrist ist der 15. Juli 2015.

Im Qualitätsmanagement der Gesundheitsversorgung arbeiten, interprofessionelle Teams leiten, Patientensicherheit und Risikomanagement betreuen, gesundheitspolitische Maßnahmen umsetzen oder die Arbeit in Wissenschaft und Forschung – all das sind mögliche Tätigkeitsfelder für Absolventen. „Die Gesundheitsversorgung in Deutschland steht aktuell vor komplexen Herausforderungen; für Absolventen ergeben sich daher vielfältige berufliche Perspektiven“, ist sich Professor Dr. Joachim Szecsenyi, Ärztlicher Direktor der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Heidelberg, sicher. „Arbeitgeber können zum Beispiel Kliniken, Selbstverwaltung, Vertragspartner von Selektivverträgen, Ministerien, Universitäten oder auch Fachgesellschaften und Verbände sein.“

Studium verbindet verschiedene Sichtweisen, Disziplinen sowie Theorie und Praxis

Der Studiengang nimmt eine interdisziplinäre Perspektive ein, kombiniert wissenschaftliche Ansätze und Methoden der Medizin, Gesundheits- und Sozialwissenschaften. Außerdem berücksichtigt er die Sichtweisen verschiedener Berufsgruppen. „Nur so lassen sich Problemfelder identifizieren und nachhaltige Lösungen finden“, sagt Professor Dr. Joachim Szecsenyi. Der Master verbindet systematisch Erkenntnisse und Anforderungen der Praxis mit wissenschaftlichen Instrumenten und Konzepten. Die Regelstudienzeit beträgt einschließlich Prüfungszeiten vier Semester. 20 Studienplätze stehen pro Jahrgang zur Verfügung, Studienbeginn ist jährlich zum Wintersemester. Der Master-Studiengang ist als Vollzeitstudium konzipiert. Stellen Bewerber jedoch einen Antrag, ist auch ein Teilzeitstudium möglich. Es werden keine Studiengebühren erhoben.

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