Jens Spahn zu Gast an der Universität Witten/Herdecke

Das von Studierenden organisierte interdisziplinäre Gesprächsforum Theatron Logou hat den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesfinanzministerium Jens Spahn für Dienstag, 19. April 2016, 20 Uhr, Raum: E 110, Universität Witten/Herdecke (UW/H), Alfred-Herrhausen-Str. 50, eingeladen.

„Gerade frech genug, um aufzufallen, gerade angepasst genug, um durchzugehen, fachlich versiert, rhetorisch gewandt, immer auf Sendung. Zu Gast: Jens Spahn. Ein Mann wie eine Walze“. So charakterisierte die Süddeutsche Zeitung den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesministerium der Finanzen. Er gehört mit seinen 35 Jahren zu den jüngsten Fraktionsmitgliedern der CDU im Deutschen Bundestag und hat sich schon früh einen Namen im politischen Berlin gemacht. Dabei scheut er keineswegs die Kritik an seiner eigenen Partei. So spricht er zum Beispiel von einem „Staatsversagen“, wenn es um die Integrations- und Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin und die Gewährleistung der inneren Sicherheit geht. Eine klare Ordnung an den europäischen Grenzen sei notwendig, so Spahn, um die innere Sicherheit zu gewährleisten. Auch solle man den Migrantinnen und Migranten in Deutschland eine höhere Integrationsbereitschaft abverlangen können.

„Ob uns der Talkshow-Liebling auch von seinen Argumenten her überzeugen kann, möchten wir gemeinsam mit Ihnen herausfinden. Wir laden herzlich ein, um über Themen wie die Flüchtlingskrise, Generationsgerechtigkeit oder die Gesundheitspolitik zu diskutieren“, sagt Nora Nagel von der Studentischen Initiative Theatron Logou an der UW/H.

Der Vortrag ist Teil einer Reihe mit dem Namen „Theatron Logou“, was man mit „Schauplatz der Gedanken“ übersetzen könnte. Seit 2001 richten Studierende der Universität Witten/Herdecke diese Reihe aus. Sie will die Öffentlichkeit und namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Philosophie, Theologie und Naturwissenschaft zusammenbringen, um gesellschaftlich relevante Themen zu erörtern und Impulse für die Gestaltung von Wandlungsprozessen zu geben.
Nähere Informationen über: Nora Nagel, nora.nagel@uni-wh.de

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

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