Jahreskongress in Düsseldorf knüpft nahtlos an die erfolgreiche Entwicklung der Vorjahre an

Besonders erfreulich ist der Zuspruch des allgemeinmedizinischen Nachwuchses. 120 Studierende und 80 Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung sorgten für Zufriedenheit bei den Veranstaltern: „Wir freuen uns über das große Interesse. Mit unserem abwechslungsreichen Programm scheinen wir den Nerv des Nachwuchses ebenso wie den unserer interessierten erfahrenen Kolleginnen und Kollegen zu treffen“, zeigte sich DEGAM-Präsidentin Prof. Erika Baum erfreut. Gleichzeitig zeugte das Programm von einem beachtlichen wissenschaftlichen Niveau, wie Kongresspräsident Prof. Stefan Wilm erklärte: „Es sind viele Forschungsresultate vorgestellt worden, die unmittelbar die Versorgung verändern werden. Beeindruckend sind neben den Ergebnissen auch die neuen Präsentationsformen wie beispielsweise Pecha Kucha gewesen. Und wir freuen uns über die internationale Ausrichtung des Kongresses – es kamen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 17 Ländern sowie viele Forschende aus der Gastuniversität des Jahres, Maastricht in den Niederlanden.“

Um die besonderen wissenschaftlichen Leistungen zu honorieren, hat die DEGAM wieder drei Posterpreise vergeben. Den 1. Posterpreis erhielt die Arbeitsgruppe von Lisa Schlender (Witten) zum Thema „Ist Metformin immer noch die beste Option bei der Behandlung von älteren Typ-2 Diabetikern? Eine systematische Übersichtsarbeit“. Der 2. Posterpreis wurde an die Arbeitsgruppe um Jan Hendrik Oltrogge (Hamburg) mit dem Thema „Vollerhebung von Versorgungsdaten der primärärztlichen Versorgung einer Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge“ vergeben. Über den 3. Posterpreis konnte sich Verana Tobert (Kassel) freuen. Sie präsentierte ein Poster zum Thema „Hausärztliches Multitasking“. Der Posterpreis ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert und wird zu gleichen Teilen von DEGAM und Deutschem Ärzteverlag getragen.

Der 52. Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin findet vom 13. bis 15. September 2018 in Innsbruck/Österreich zum Thema „Wissenschaft braucht Hausärzte – Hausärzte brauchen Wissenschaft“ statt.

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