IT-Budgets sozialer Organisationen wachsen, Sicherheitslücken bleiben: Neuer IT-Report erschienen

Gleichzeitig professionalisiert sich die IT-Nutzung. So werden heute ver-mehrt moderne Server-Technologien eingesetzt und eigene Stellen für IT-Verantwortliche geschaffen. Entwicklungsbedarf gibt es jedoch noch bei den Mobiltechnologien: Erst 16 Prozent aller Endgeräte sind Smartphones und Tablets, der Rest besteht meist noch aus stationären PCs, der Anteil an Notebooks steigt nur moderat.

Ein Befund des IT-Reports gibt Anlass zur Sorge: „Trotz der aktuell prekären Sicherheitslage im IT-Bereich finden sich in der Branche kaum Anstrengungen, vermehrt in die Sicherheit der Daten von Klienten und Mitarbeitern zu investieren“, warnen die Autoren Prof. Helmut Kreidenweis und Prof. Dr. Dietmar Wolff. Mehr als Drittel der befragten Organisationen verfüge nach den vorliegenden Daten über kein IT-Sicherheitskonzept und schule ihre Mitarbeiter nie bzw. nur einmalig bei Einstellung zu Themen des Datenschutzes. Lediglich ein Viertel lasse die IT von unabhängiger Seite auf Sicherheitslücken testen – vor drei Jahren waren dies noch 35 Prozent. Zudem bleiben die Anteile an den IT-Budgets, die für Gefahrenabwehr aufgewendet werden, seit Jahren konstant. „Bewusstsein und Sensibilität zur Bedeutung von IT und IT-Sicherheit im Unternehmen ist im Vorstand nicht ausreichend entwickelt“ – so der Originalton eines Befragungsteilnehmers.

Neben der Nutzerseite befragt der IT-Report regelmäßig auch die Anbieter von Branchensoftware für die Sozialwirtschaft. Sie zeigen sich hinsichtlich der weiteren Marktentwicklung optimistisch und freuen sich über steigende Umsätze. Treiber sind dabei vor allem neue bundesweite Vorhaben wie das neue Strukturmodell Pflegedokumentation, das PSG II oder das Bundesteilhabegesetz. Mobile Lösungen sowie Cloud-Angebote werden langsam aber kontinuierlich ausgebaut und den Markttrends angepasst. Investieren wollen die Firmen vor allem in erweiterte Programmfunktionen und die Nutzerfreundlichkeit ihrer Software. Eine Übersicht am Ende des Reports enthält die Kontaktdaten der befragten Unternehmen, ihre Anwender- und Umsatzzahlen sowie Informationen zu ihrem Software-Angebot.

Der IT-Report für die Sozialwirtschaft 2015 kann zum Preis von 68,– Euro inkl. Versand bezogen werden. Kontakt:

Hinweis an Medienvertreter:
Für Fragen rund um den IT-Report steht Ihnen Prof. Helmut Kreidenweis () zur Verfügung. Weitere Informationen zur Arbeitsstelle für Sozialinformatik und Musterseiten des Reports finden Sie unter .

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