Ist Ihre Leber gesund? Beratungswochen in LINDA Apotheken

Für Lebererkrankungen kommen ganz unterschiedliche Ursachen in Frage. So können verunreinigte Lebensmittel oder Schmierinfektionen, zumeist auf Reisen eingehandelt, eine Ansteckung mit Hepatitis A oder E auslösen. Bei gesunden Menschen heilt die Entzündung in der Regel von selbst wieder aus. Gefährlicher sind Infektionen mit den Hepatitisviren B, C und D. Sie werden über den Kontakt mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten übertragen und können einen chronischen Verlauf nehmen. Eine häufige Erkrankung ist heutzutage auch die sogenannte nichtalkoholische Fettleber. Sie entsteht bei schwerem Übergewicht und Fettsucht aufgrund von Fehlernährung und mangelnder Bewegung. Dabei lagert das Organ immer mehr Fett ein, bis die Leberzellen schließlich zerstört werden. Hier kann nur ein gesünderer Lebensstil Abhilfe schaffen. Das gleiche gilt für die alkoholische Fettleber, bei der das Organ durch übermäßigen Konsum von Alkohol so beeinträchtigt wird, dass es seine Stoffwechselfunktionen nicht mehr wahrnehmen kann.

Leberschädigungen durch Medikamente
Bisher nur wenig Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit wurde Lebererkrankungen in Zusammenhang mit Medikamentenkonsum gewidmet. Auch wenn diese Fälle vergleichsweise selten vorkommen, können die Folgen für die Betroffenen dramatisch sein. Die Mediziner unterscheiden zwischen Schädigungen, die durch direkte Vergiftung hervorgerufen werden, und solchen, die auf Medikamentenüberempfindlichkeit beruhen. Überempfindlichkeitsreaktionen haben häufig einen allergischen Hintergrund. Das Immunsystem scheint dabei eine wichtige Rolle zu spielen. Ob eine Leberschädigung ausgelöst wird, kann dabei vor Einnahme des Medikaments nicht vorhergesagt werden.
Akutes Leberversagen durch direkte Vergiftung tritt meistens durch den unsachgemäßen Gebrauch von Schmerzmitteln wie Paracetamol auf. Schwere Komplikationen können sich auch mit entzündungshemmenden Arzneien einstellen. Auch wenn diese Medikamente nicht verschreibungspflichtig sind, sind sie keinesfalls harmlos. Werden sie ohne ärztliche Verordnung eingenommen, sollte dies nur in der vom Hersteller empfohlenen Dosierung (Beipackzettel) und nur für wenige Tage geschehen. Bei längerer Anwendung sollte immer Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker gehalten werden. Besteht der Verdacht, dass ein Leberschaden durch Medikamente aufgetreten ist, sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

Über LINDA Apotheken
Die LINDA Apotheken sind ein qualitätsorientierter Zusammenschluss eigenständiger Apotheker, die den kommunikativen Vorteil der Dachmarke „LINDA“ im Dialog mit der Öffentlichkeit und den Kunden nutzen. Die LINDA Apotheken stehen für ausgezeichnete Qualität, verbraucherorientiertes Marketing und besondere Kundennähe. Mit rund 1.300 angeschlossenen Apotheken ist LINDA die deutschlandweit größte und bekannteste Premium-Apothekendachmarke selbstständiger Apotheker und Marktführer in ihrem Segment. Die LINDA AG ist Eigentümerin der Apothekendachmarke „LINDA Apotheken“. Sie setzt sich für eine zukunftsorientierte Positionierung der selbstständigen inhabergeführten Apotheken, unter besonderer Wahrung derer Eigenständigkeit und Unabhängigkeit, ein. Sitz der LINDA AG ist Köln.

Zur Deutschen Leberstiftung
Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit der Leber, Lebererkrankun-gen und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Heilungschancen für Lebererkrankungen und die Lebensqualität von Erkrankten zu erhöhen. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind die Forschungsvernetzung und die Forschungsförderung. Außerdem steigert sie die öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen, um deren Früherkennung zu verbessern. Für Betroffene und Angehörige bietet die Deutsche Leberstiftung Infor-mation und Beratung in medizinischen Fragen. Um Ergebnisse aus der Forschung schnell zu den Patienten zu bringen, hat die Deutsche Leberstiftung ein Netzwerk aus Assoziierten Ärzten, Kliniken, Apothekern, Wissenschaftlern und Selbsthilfegruppen geschaffen.

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