Internationale Spitzenforscher diskutieren Genome Editing auf Leopoldina-Jahresversammlung

Leopoldina-Jahresversammlung 2017
„Veränderbarkeit des Genoms – Herausforderungen für die Zukunft“
Freitag, 22. September und Samstag, 23. September 2017
Hauptgebäude der Leopoldina
Jägerberg 1, 06108 Halle (Saale)

Die Leopoldina führt mit der Themenwahl die gesellschaftliche Debatte über ethische, rechtliche und technische Fragen der Genomchirurgie weiter. Mit den auch als Genome Editing bekannten Techniken sind vergleichsweise schnelle, präzise und kostengünstige Veränderungen im Erbgut von Pflanzen, Tieren und Menschen möglich. Auf der Jahresversammlung werden Biologen, Mediziner, Juristen und weitere Wissenschaftler über die Grundlagen programmierbarer „Genscheren”, Genome Editing in der klinischen Forschung, Perspektiven der Anwendung sowie gesellschaftliche und rechtliche Perspektiven der neuen Methoden diskutieren.

Unter den Referenten sind die Mikrobiologin Prof. Emmanuelle Charpentier, die mit ihren Erkenntnissen die Grundlage für neue Techniken der Genomchirurgie geschaffen hat, und der Jurist und Medizinethiker Prof. Jochen Taupitz. Weiterhin sprechen die Medizinerin Prof. Bettina Schöne-Seifert, der Genetiker Prof. Robin Lovell-Badge und der Molekularbiologe Prof. Rudolf Jaenisch über die medizinischen und ethischen Aspekte der Genomchirurgie. Der Biochemiker Prof. Ernst-Ludwig Winnacker thematisiert in seinem Festvortrag die natürlichen und künstlichen Seiten der Evolution und der Evolutionsbiologe Prof. Axel Meyer behandelt in seinem Abendvortrag am Freitag das Thema: „Wie die Gene unser Leben bestimmen und warum Frauen anders sind als Männer“. Der Pharmakologe Prof. Franz Hofmann war bei der inhaltlichen Gestaltung des Programms federführend.

Die Jahresversammlung ist öffentlich. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.
Medienvertreter werden gebeten, sich per E-Mail unter presse@leopoldina.org zu akkreditieren.

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