Internationale Konferenz über regionale Unterschiede in der Gesundheitsversorgung

Die Versorgungsforschung zeigt, dass die Qualität der medizinischen Behandlung von Patientinnen und Patienten nicht überall in einem Land gleich ist. Patienten nehmen medizinische Leistungen regional unterschiedlich in Anspruch. Auch bei den Leistungen der Ärzte sind geografische Muster erkennbar.

Diese Beobachtung machen Versorgungsforscher weltweit: Trotz jeweils einheitlicher nationaler Rahmenvorgaben ist die Versorgungsqualität in allen Gesundheitssystemen regional unterschiedlich.

Handelt es sich hierbei schlicht um ein unveränderbares Schicksal oder fördern die Erkenntnisse der Versorgungsforscher ein Reservoir von guten Vorbildern zutage? Lässt sich aus diesen Vorbildern zum Nutzen aller Patienten etwas lernen? Und wenn ja, wie lassen sich diese Erkenntnisse effektiv umsetzen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer internationalen Konferenz, organisiert von den Wissenschaftlern des Versorgungsatlas, einer Einrichtung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland. Kooperationspartner bei dieser Veranstaltung sind das Deutsche Netzwerk Versorgungsforschung e.V. und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.

Forscher aus Deutschland, den USA und mehreren europäischen Ländern werden aktuelle Forschungsergebnisse präsentieren und diskutieren, wie sich die Erkenntnisse der Versorgungsforschung zum Nutzen der Patienten in praktisches Handeln ummünzen lassen. Vertreter regionaler Versorgungsmodelle und Netzwerke werden ihre Erfahrungen präsentieren.

Bis zum 31. Juli können noch Abstracts mit dem Schwerpunkt regionale Versorgungsforschung eingereicht werden: http://www.zi-hsrc-berlin.de/submissions.php.

Veranstaltungsort
Langenbeck-Virchow-Haus
Luisenstraße 59
10117 Berlin

Kontakt und Anmeldung: zi-hsrc-berlin@zi.de

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