Inspizieren, pflegen, vorsorgen

(djd). Sommer, Sonne, Fußprobleme: Das kommt bei Diabetikern gar nicht so selten vor. Denn sommerliche Aktivitäten bergen einige Gefahren, die das Risiko für Verletzungen an den Füßen erhöhen. Da Diabetiker oft an einer Nervenstörung in den Füßen leiden, einer sogenannten Neuropathie, nehmen sie Wunden häufig nicht wahr. Diese können sich entzünden und zu einem „diabetischen Fuß“ entwickeln.

Was den Füßen von Diabetikern guttut

Diabetiker sollten daher gerade im Sommer besonders gut auf ihre Füße achten und einige Tipps beachten: So sollten sie nie barfuß laufen, auch nicht am Strand. Da in der warmen Jahreszeit Pilzerkrankungen und Verhornungen öfter auftreten, ist die medizinische Fußpflege jetzt besonders wichtig. Diabetiker sollten außerdem daran denken, dass die Füße bei hohen Temperaturen stärker anschwellen und so leichter Druckstellen und Blasen entstehen.
Besonders wichtig ist, dass die Füße jeden Tag sorgfältig auf Verletzungen abgesucht werden.
Dabei sollten Diabetiker auch auf Anzeichen für eine Neuropathie achten. Denn je eher diese erkannt wird, umso besser lässt sie sich behandeln. Typische Anzeichen sind Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Brennen, Taubheit oder Schmerzen in Füßen oder Händen.

Schutz für die Nerven und Füße

Der effektivste Schutz vor den Folgen der Stoffwechselentgleisung wie der Neuropathie ist natürlich eine möglichst gute Blutzuckereinstellung. „Zusätzlich kann man die körpereigenen Heilungsmechanismen unterstützen, zum Beispiel durch Zuführung des Wirkstoffs Benfotiamin. Er wirkt den diabetesbedingten Mechanismen der Entstehung typischer Begleit- und Folgeerkrankungen ursächlich entgegen“, erklärt Prof. Burkhard Herrmann, Facharzt für Innere Medizin, Diabetologe und Endokrinologe aus Bochum. Der gut verträgliche, vitaminähnliche Stoff schützt Nerven und Blutgefäße vor den schädlichen Auswirkungen des erhöhten Blutzuckers und lindert die Symptome der Neuropathie wie Kribbeln, Brennen, Taubheit und Schmerzen. Benfotiamin ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, etwa als „milgamma protekt“ (Infos unter http://www.milgamma.de).

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