Informationsdienst Altersfragen 2/2013 „Versorgungsansätze für Menschen mit Demenz“

In dieser Ausgabe werden ausgewählte „Versorgungsansätze für Menschen mit Demenz“ in drei Beiträgen behandelt:

Klaus Wingenfeld und Mika Steinke thematisieren einen Versorgungsansatz für kognitiv beeinträchtigte Krankenhauspatienten und berichten über den Nutzen eines ergänzenden Tagesbetreuungsangebots für die Patienten sowie die beteiligten Akteure. Die Studie wurde durch das Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (IPW) im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen durchgeführt.

Elmar Gräßler, Jelena Siebert, Gudrun Ulbrecht und Renate Stemmer geben einen Überblick über vier aktuelle Projekte zu „nicht-medikamentösen“ Aktivierungsangeboten für Menschen mit Demenz und bilanzieren den Erkenntnisgewinn aus den erzielten Projektergebnissen. Die Projekte dienten dem Forschungsziel, die vorhandenen Ressourcen zu stärken und Begleitsymptome günstig zu beeinflussen, um so die Lebensqualität der Menschen mit Demenz zu verbessern.

Sabine Kirchen-Peters und Volker Hielscher behandeln wesentliche Inhalte der Expertise „Nationale Demenzstrategien“, die sie im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt hatten und die der Gründung der „Allianz für Menschen mit Demenz“ vorausgegangen war. Der Beitrag enthält die Ergebnisse und das Resümee einer vergleichenden Dokumentenanalyse zur Ausarbeitung nationaler Demenzpläne in Europa und Australien; ferner werden die ergänzenden Ergebnisse aus einer Expertenbefragung über Problemschwerpunkte und Handlungsbedarfe in Deutschland, die Handlungsempfehlungen und ein Fazit für die Entwicklung einer Demenzstrategie in Deutschland thematisiert.

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