Informationsdienst Altersfragen 2/2012: Sozialraumbezogene Versorgungsstrukturen für Ältere

Daneben haben sich auch die Lebensentwürfe hilfe- und pflegebedürftiger Personen gewandelt. Nicht eine rein pflegerische und gesundheitliche Versorgung, sondern eine partizipative und inklusive Lebensführung trotz Hilfe- und Pflegebedarf werden angestrebt, und die meisten Betroffenen sehen dies am ehesten durch den Verbleib in ihrem gewohnten Lebensumfeld gewährleistet. Auf diese sich verändernden Gegebenheiten versuchen sozialraum- bzw. quartiersbezogene Konzepte zur Versorgung von Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf zu antworten: mit Angeboten, die durch einen Hilfemix unterschiedlicher Akteure in den gewohnten lebensweltlichen Strukturen der Betroffenen erbracht werden.

Das Heft widmet sich dem Thema mit drei Beiträgen:

Sabine Blom und Stefan Görres sehen die Kommunen in der Verantwortung für eine bedarfsgerechte Versorgung und beschreiben Merkmale kommunaler Gestaltungsoptionen für die Versorgungsstrukturen hilfe- und pflegebedürftiger Menschen. Hierbei handelt es sich v.a. um Sozialraumorientierung, ein neues Leitbild des Aktiven Alterns, wirkungsorientierte Steuerungsmechanismen, die Optimierung des Welfare Mix und die Optimierung der pflegerischen Versorgung.

Peter Michell-Auli beschreibt die Quartiersentwicklung als eine notwendige gesellschaftliche Aufgabe und formuliert Ziele für die systematische Umsetzung der Quartiersentwicklung.

Alexander Künzel stellt die Grundpositionen zur pflegerischen Versorgung des Netzwerks SONG (Soziales Neu Gestalten) vor und weist auf notwendige Reformen aus Sicht des Netzwerks hin.

Die Beiträge werden durch themenbezogene Kurzinformationen aus der Altersforschung sowie aus Politik und Praxis der Altenhilfe ergänzt.

Die gekürzte Version online:

Ältere Ausgaben online:

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