Informatik Professor der FH Trier erhält erneut Auszeichnung

Im globalen Innovationswettbewerb ist der Forschungsstandort Deutschland von hoher wirtschaftlicher Bedeutung. Zukunftsträchtige Technologien sind die Basis für neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, mit deren Hilfe aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen gemeistert werden können. Darauf baut die Wissenschaftsnation Deutschland.

In diesem Zusammenhang zeichnet die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Deutsche Akademische Auslandsdienst (DAAD) Forschungsprojekte aus, die zu dieser Erfolgsgeschichte beigetragen haben. Eines von 70 ausgewählten Forschungsprojekten für die Wissenschaftsnation Deutschland ist das Projekt von Prof. Peter Gemmar „Navigations-Software für neurochirurgische Eingriffe“. Der Professor für Informatik an der FH Trier entwickelt mit seinem Team und in enger Kooperation mit Dr. F. Hertel, Leiter der Neurochirurgie am Centre Hospitalier de Luxembourg, computerunterstützte Verfahren, um Daten bereitzustellen, die vor und während einer Operation am offenen Gehirn benötigt werden. Mit diesen Verfahren lassen sich Eingriffe besser planen und sicherer durchführen.

In einer Publikation „Galaxis – Glanzlichter der Forschung an deutschen Hochschulen“ werden diese wegweisenden Produkte für das 21. Jahrhundert vorgestellt und weltweit verteilt. Damit hat die forschungsorientierte FH Trier und Prof. Gemmar innerhalb kürzester Zeit wieder eine solch bedeutende Auszeichnung erhalten. Bereits 2008 wurde Prof. Gemmar für seine Forschungs-und Entwicklungsarbeiten zur computerunterstützten Planung bei der tiefen Hirnstimulation als eines von 100 zukunftsträchtigen Forschungsvorhaben ausgewählt. Damit setzt sich die Erfolgsgeschichte für die FH Trier fort.

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