Industrie 4.0 und Lebensmitteltechnologie: Hochschule OWL in Finalrunde des BMBF

Smart Food Technology OWL
Mit ihrem Konzept „Smart Food Technology OWL“ verfolgt die Hochschule OWL den Ansatz, gemeinsam mit Unternehmen aus OWL – und darüber hinaus – Industrie 4.0-Technologien in der Lebensmittelbranche zu etablieren. Hintergrund sind die zunehmenden Forderungen des Lebensmittelmarktes nach Qualität, Sicherheit, Natürlichkeit und Geschmack, aber auch nach Einhaltung sozialer Standards und nach sichtbaren Nachhaltigkeitsaspekten. „Diese neuen Standards sind nur durch den Einsatz moderner Produktionsmethoden inklusive aktueller Automationslösungen der Industrie 4.0 und der Digitalisierung der Produktion zu erreichen“, so Hans-Jürgen Danneel, Leiter des Instituts für Lebensmitteltechnologie NRW (ILT.NRW). Dafür sollen die Forschungsaktivitäten der beiden hochschuleigenen Institute, Institut für Industrielle Informationstechnik (inIT) und ILT.NRW, gebündelt werden. Vorgesehen ist der Aufbau einer nachhaltigen Partnerschaft, die als strategische Kooperationen mit Wirtschaft, Verbänden und Politik, Impulse für neuartige technische Lösungen und Produktinnovationen für den gesamten Lebenszyklus der Lebensmittel geben sollen. „Mittelfristig planen wir den Aufbau eines Technologie- und Wissenscampus mit weiteren Science-to-Business-Strukturen in Lemgo“, so Witte.

FH-Impuls
Für „FH-Impuls“ stellt das BMBF insgesamt rund 100 Millionen Euro für die Förderdauer von bis zu acht Jahren bereit. Das Programm ist Teil der neuen Hightech-Strategie, mit der die Bundesregierung aus Ideen Innovationen machen und Verbindungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft knüpfen will. „Mit FH-Impuls wollen wir die positiven Effekte von forschungsstarken Fachhochschulen erweitern“, betont Bundesforschungsministerin Wanka. „Fachhochschulen, die bei der Forschung mit den Unternehmen vor Ort intensiv kooperieren, tragen erheblich zu einer guten wirtschaftlichen Entwicklung der ganzen Region bei.“

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