In Betongold investieren

(djd). Niedrige Guthabenzinsen auf dem Sparbuch bringen viele Geldanleger zum Nachdenken. Sie suchen Anlageformen, die sicher sind und zugleich höhere Renditen versprechen. Vor allem das sprichwörtliche Betongold in Form eines Eigenheims gerät stärker in den Blickpunkt. Steigende Immobilienpreise in vielen Regionen spiegeln diese Entwicklung wider. Auch wer bereits ein Haus besitzt, kann weiter investieren und damit den Wert steigern. Ein gutes Beispiel dafür ist eine energetische Sanierung, etwa mit einer neuen Heizung.

Sanierungsstau im Eigenheim

Würde man auf einen Schlag die Heizungen in allen 18 Millionen Wohngebäuden in Deutschland auf das heutige technische Niveau bringen, könnten Schätzungen zufolge mehr als 80 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden. Doch die Realität sieht anders aus: Die Sanierungsquote liegt derzeit bei nur drei Prozent. „Wenn eine Heizung noch funktioniert, heißt das leider nicht, dass sie effizient arbeitet. Das ist vergleichbar mit einem alten Kühlschrank, der zwar noch läuft, aber unheimlich viel Strom verbraucht“, kritisiert VdZ-Geschäftsführer Dr. Michael Herma.

Den Wert steigern

Die Sanierung zahlt sich nach seinen Worten mehrfach aus: Die laufenden Energiekosten sinken, der Wohnkomfort wächst – und nicht zuletzt profitiert die Umwelt. Auf der Website http://www.intelligent-heizen.info zeigt ein virtueller „Anlagenberater“, welche Vorteile Optimierungsmaßnahmen haben. „Wer saniert, erhöht auch den Marktwert der Immobilie und kann so auf eine sichere Geldanlage vertrauen“, sagt Dr. Herma. Wichtig ist es, sich einen Überblick über Fördermöglichkeiten etwa der KfW-Bank oder aus dem Marktanreizprogramm (MAP) vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu verschaffen. Fachleute aus dem Heizungs- und Sanitärhandwerk vor Ort können dazu beraten, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind und was bei der Antragstellung zu beachten ist.

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