Immer schön flexibel bleiben

(djd). Wer ein Haus baut, muss nicht unbedingt alle Arbeiten an ein Fachunternehmen übergeben. Durch die „Muskelhypothek“ – also das Erbringen von Eigenleistung – können Heimwerker stattdessen eine Menge Geld sparen. Zum Beispiel, wenn sie Fliesen selbst verlegen. Mit den richtigen Platten und den passenden Arbeitsmaterialien sowie etwas Geschick ist das auch selbst zu schaffen. Allerdings sollten sich Heimwerker bei dieser Aufgabe einige Dinge im Vorfeld klarmachen: Ist der Untergrund saugfähig oder nicht? Federt er vielleicht? Befindet sich eine Fußbodenheizung im Estrich? Und welcher Fliesenkleber erfüllt die entsprechenden Anforderungen?

Einer für alle Anwendungen

Praktisch und für nahezu jeden Einsatz geeignet sind flexible Dünnbettkleber wie beispielsweise der „Flexkleber extra“ von Knauf. Er zeichnet sich durch eine hohe Haftkraft aus. Somit können nicht nur kleine, sondern auch großformatige Fliesen ohne Abrutschen an der Wand verlegt werden. Auch auf Heizestrichen oder anderen thermisch belasteten Untergründen wie etwa Balkon- oder Terrassenböden ist dieser Kleber die richtige Wahl. Bevor der Heimwerker die Fliesen tatsächlich verklebt, ist es allerdings ratsam, einmal trocken vorzuverlegen. So erkennt man, ob die Anordnung der Platten gut aussieht.

Saubere Sache

Da Fliesenkleber in der Regel als Pulver im Baumarkt zu kaufen sind, sorgt das Einschütten in den Arbeitseimer oft für eine regelrechte Staubwolke. Anders beim „Flexkleber extra“: Seine spezielle Rezeptur reduziert die Staubentwicklung beim Anmischen um bis zu 90 Prozent.

Vor Beginn des Fliesenlegens sollte man genau ausrechnen, wie viele Fliesen und wie viel Kleber benötigt wird, damit die richtige Menge an Material eingekauft werden kann. Wer mit einer handelsüblichen Sechs-Millimeter-Zahnkelle arbeitet, benötigt beispielsweise einen 20-Kilogramm-Sack des Flexklebers für eine Fläche von gut zehn Quadratmetern.

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