Immer mehr Patienten optimal versorgt

Am Universitätsklinikum Freiburg wurden im Jahr 2015 mehr schwer- und schwerstverletzte Patienten behandelt als an jedem anderen Universitätsklinikum in Deutschland. Ärzte sprechen dabei von Polytrauma-Patienten. Auch bei der Durchführung komplexer Lungenresektionen, also dem chirurgischen Entfernen großer Lungenbereiche, führte das Universitätsklinikum Freiburg den bundesweiten Vergleich an. Zu den ‚Top Five‘ der patientenreichsten Universitätskliniken gehörte das Universitätsklinikum Freiburg 2015 bei der Therapie von Schlaganfällen, Tumoren in der Schädelgrube, bei Hornhauttransplantationen und beim Einsetzen von Cochlea-Implantaten. Das geht aus der kürzlich erschienenen Broschüre „Qualität Leben“ des Verbands der Universitätsklinika in Deutschland (VUD) hervor.

Die meisten Herzinfarkt-Patienten wurden bundesweit am Universitäts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen (UHZ) behandelt. Damit ist das UHZ bereits das fünfte Mal in Folge Spitzenreiter in diesem Bereich. Beim operativen und erstmals auch beim minimalinvasiven Ersatz von Herzklappen gehört das UHZ zu den fünf universitären Einrichtungen mit den höchsten Fallzahlen.

„Hohe Fallzahlen gehen mit sehr großer Erfahrung der Ärzte einher. Davon profitieren nachweislich die Patienten“, sagt Prof. Dr. J. Rüdiger Siewert, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Freiburg. „Der Anstieg der Polytrauma-Fälle zeigt, dass das Universitätsklinikum Freiburg durch seine hervorragende Notfallversorgung eine wachsende überregionale Bedeutung bei der Behandlung Schwerverletzter einnimmt.“ Häufigste Ursache von Polytraumata sind Verkehrsunfälle und Stürze aus großer Höhe.

Der VUD vertritt die 33 Universitätsklinika in Deutschland und veröffentlicht jährlich in der Broschüre „Qualität Leben“ die Fallzahlen für ausgewählte Behandlungsverfahren an den Universitätskliniken. Verglichen werden sowohl komplexe wie auch Standard-Therapieverfahren, die Bestandteil der Regelversorgung sind. Die veröffentlichten Daten resultieren aus Berechnungen des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO).

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