Im Ruhestand nicht rastlos werden

(djd). Die Bundesbürger werden immer älter – in Deutschland feiert jeder zweite Mann seinen 80. und jede zweite Frau ihren 85. Geburtstag. Viele der modernen Senioren sind fit, engagiert und genießen ihren Ruhestand. Endlich ist genug Zeit, um Hobbys zu pflegen, Bildungsangebote zu nutzen, mit den Enkelkindern in Urlaub zu fahren, Ehrenämter auszuüben oder eine neue Sportart zu erlernen. Doch allzu oft überschätzen die rüstigen Best Ager ihre Belastbarkeit und bemerken nicht rechtzeitig, dass sie sich zu viel zumuten. Mit zunehmendem Alter baut der Körper ab. Und auch die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit lässt nach.

Ängste belasten die Nerven

Zudem geben ständige Meldungen über die Weltwirtschaftskrise und Katastrophen in den Medien weiteren Anlass zu sorgenvollen Gedanken um die eigene Familie. Zukunftsängste oder die Befürchtung, nicht mehr mithalten zu können, setzen ältere Menschen unter Druck und können zu Nervosität und Schlafproblemen führen. Doch viele möchten den Körper nicht mit zusätzlichen Medikamenten belasten. Gegen nervöse Unruhe wirkt beispielsweise das natürliche Arzneimittel Neurexan. Dessen pflanzliche Bestandteile können das Nervenkostüm stabilisieren und zu besserem Schlaf verhelfen. So stärkt Hafer bei Erschöpfungszuständen, Passionsblume besänftigt Unruhe und die Kombination Kaffee/Zinkvalerianat beruhigt die Nerven. Der Alltag kann so wieder entspannter genossen werden.

Stresshormone können gefährlich werden

Wie der Hormonexperte Prof. Dr. Christoph M. Bamberger, Leiter des Medizinischen Präventions Centrums Hamburg, erklärt, spielt bei akuten Stressreaktionen das Adrenalin die Hauptrolle. Das Hormon lässt kurzfristig Blutdruck, Puls, Atemfrequenz und Blutzucker steigen, wird jedoch schnell wieder vom Körper abgebaut. Bei anhaltendem Stress wird dagegen das Hormon Kortisol vermehrt von der Nebenniere ausgeschüttet. Kortisol erhöht über Stunden Blutdruck und Blutzucker, beeinflusst nachhaltig den Gehirnstoffwechsel und hindert so am Abschalten. Ein erhöhter Kortisol-Spiegel im Blut schädigt mit der Zeit die Gefäße und kann zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen.

Entspannung tut Not

Die Arten wie Menschen entspannen, sind vielfältig – Tipps und Infos gibt es unter http://www.entspannung-und-beruhigung.de. Manch einer schaltet am liebsten in der Natur beim Spazierengehen ab, ein anderer hört gern klassische Musik, pflegt die Briefmarkensammlung, macht Kreuzworträtsel, Wanderungen oder Gartenarbeit. Neue Wege zu mehr Entspannung zeigen auch die medizinischen Experten der kostenlosen Stress-Helpline 08000 – 14 28 42 an jedem Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr auf.

Scroll to Top