Im Alter können viele Medikamente zu Harninkontinenz führen

Der Jahreskongress der Deutschen Kontinenzgesellschaft am 22. und 23. November 2019 in Essen bietet zwei Schwerpunkte: Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität) und die Zusammenhänge einer Harninkontinenz mit den im Alter oft verschriebenen vielen Medikamenten. Gesetzt hat diese Schwerpunkte der Tagungspräsident Prof. Dr. Andreas Wiedemann, er ist Chefarzt der Urologie am Ev. Krankenhaus Witten und gehört zum Lehrstuhl für Geriatrie der Universität Witten/Herdecke: „Doktoranden aus unserer Arbeitsgruppe werden zum Beispiel Vorträge zu den Zusammenhängen zwischen Schlafapnoe und überaktiver Blase, zur Sturzgefährdung unter Inkontinenzmedikamenten oder aber der Botulinumtoxininjektion an der Harnblase halten.“

Bei der Jahrestagung der interdisziplinären und berufsgruppenübergreifenden Gesellschaft, in der Urologen, Gynäkologen, Koloproktologen sowie Pflegekräfte und Physiotherapeuten organisiert sind, werden traditionell wissenschaftliche Themen rund um die Stuhl- und Harninkontinenz abgehandelt. Es werden 1.500 Besucher erwartet. Als Besonderheit hat Prof. Dr. Andreas Wiedemann zur Kongresseröffnung einen Überraschungsgast eingeladen, dessen Identität erst bei der Kongresseröffnung gelüftet wird.

Nähere Informationen zum Programm und der Anmeldung unter: http://www.kontinenzkongress.de/de/Startseite/

Weitere Informationen bei Prof. Dr. med. Andreas Wiedemann, +49 (0)2302 / 175-2521, Andreas.Wiedemann@uni-wh.de

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.600 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

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