IHP-Projekt erreicht Finale des europäischen Innovationspreises

Im EU-Projekt „myAirCoach“ entwickeln Forscherinnen und Forscher am IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik einen intelligenten Adapter für handelsübliche Asthma-Inhalatoren. Der Adapter überwacht die Einhaltung des Therapie- und Medikamentenplanes, bestimmt die korrekte Medikamenteneinnahme und misst die Zeit und den Ort, an dem der Inhalator verwendet wird. Zusätzlich werden lokale Umwelteinflüsse, darunter Temperatur, Luftdruck und Partikelkonzentration zum Zeitpunkt der Verwendung bestimmt. Die Ergebnisse werden drahtlos mithilfe eines Mobiltelefons in ein Online-System übertragen und dort ausgewertet. Ein erster am IHP entwickelter Prototyp wurde bereits in Laborumgebung getestet.

„Wir sind überzeugt, dass unsere Idee in der Zukunft dazu führt, dass Astmapatienten besser behandelt werden können“, sagt Projektleiter Dr. Steffen Ortmann. „Der große Zuspruch beim Onlinevoting gibt uns Rückenwind“, ist er sich sicher. Das Projekt „myAirCoach“ hat als Gruppensieger abgeschlossen. Der Finne Jaakko Salminen übernimmt nun das Coaching für das Projekt, zu dem neben dem IHP Partner aus fünf weiteren europäischen Ländern gehören. Er ist Mitglied im finnischen Business Angels Network und weiß genau, wie man eine Idee bis zur Marktreife bringt.

Beim Finale des diesjährigen Innovation Radar Prize der europäischen Kommission treffen insgesamt 16 Finalisten aus ganz Europa in vier Kategorien aufeinander. In Bratislava „pitchen“ sie ihre Idee, präsentieren der Jury in nur 3 Minuten ihre Innovation und ihren Plan, diese aus dem Labor auf den Markt zu bringen. Die Jury bestimmt einen Sieger pro Kategorie sowie einen europäischen Gesamtsieger.

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