„IdeenExpo ist oft Initialzündung für ein Studium“

Einen Überblick, wie vielseitig sich die niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der IdeenExpo 2017 präsentieren, hat Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, heute in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gegeben. „Die Hochschulen zeigen spannende Mitmach-Exponate rund um Naturwissenschaften und Technik, hier erhalten die Schülerinnen und Schüler erste Einblicke in die große Vielfalt dieser Bereiche. Diese Erfahrungen sind oft die Initialzündung für ein anschließendes Studium“, betonte die Ministerin.

Neben den 43 Institutionen aus Niedersachsen präsentieren sich auch Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen aus Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Mecklenburg Vorpommern auf der IdeenExpo – insgesamt sind 58 Institutionen vertreten. Die Mitmach-Exponate werden auf einer Fläche von mehr als 6.000 Quadratmetern in den Hallen sowie auf dem Außengelände vorgestellt.

„Hochschulen sind Zukunftsträger“

„Die Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen sind unsere Zukunftsträger, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken, deshalb ist es so wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler die Studiengänge kennen lernen und erste Kontakte knüpfen“, sagte Olaf Brandes, Geschäftsführer der IdeenExpo GmbH. „Unsere Partner aus der Wissenschaft tragen seit der ersten Veranstaltung 2007 ganz maßgeblich zum Erfolg der IdeenExpo bei.“

REBIRTH auf 1.000 Quadratmetern vertreten

Auf einer Fläche von rund 1.000 Quadratmetern ist auf der IdeenExpo 2017 der Exzellenzcluster REBIRTH, an dem neben der MHH auch die Leibniz Universität Hannover sowie sechs weitere Forschungsinstitutionen beteiligt sind, vertreten. Die zentralen Fragestellungen: Was wäre, wenn man aus körpereigenen Zellen ganze Organe herstellen oder Lunge und Herz außerhalb des Körpers behandeln könnte? Und wie sieht eigentlich die Medizin von Morgen aus?

„Auf dem Stand des Exzellenzclusters REBIRTH tauchen die Schülerinnen und Schüler ein in eine faszinierende Zukunftsprojektion der regenerativen Medizin“, sagte MHH-Präsident Professor Dr. Christopher Baum. Die MHH ist seit 2007 durchgehend auf der IdeenExpo vertreten – dieses Jahr also bereits zum sechsten Mal. Vom 8. bis 18. Juni präsentiert sich die MHH auch noch mit einem eigenen, 300 Quadratmeter großen Stand. Dort können die Gäste in zwei Virtual-Reality-Systemen durch den Körper reisen. Rund um ein großes Ohrmodell bietet die Hochschule Riechen-Schmecken-Mitmach-Exponate. Die MTLA-Schule ist vor Ort und wirbt für die Ausbildung; gestützt auf Video-Clips gibt es eine weitere Berufsberatung. „Die IdeenExpo hat das ideale Format, um junge Menschen für Naturwissenschaften zu begeistern. Die Veranstaltung lebt davon, dass die Besucher mitmachen und auf Entdeckungstour gehen – genau dazu lädt auch REBIRTH ein“, betonte Professor Baum.

Und was genau erwartet die Gäste dort? Dazu sagte Professor Dr. Axel Haverich, Direktor der MHH-Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie und Koordinator des Exzellenzclusters REBIRTH: „In begehbaren Zellen erleben sie anhand speziell entwickelter Exponate, wie dank biomedizinischer Forschung heute gängige Volkskrankheiten wie Herzinfarkt oder akutes Leberversagen in Zukunft mit verbesserten Methoden geheilt und so unser Leben verlängert werden könnte. Außerdem treffen sie auf unsere ,Forschungshelden von Morgen‘ und erfahren, wie sie selbst Teil der regenerativen Forschungswelt werden können.“

Die IdeenExpo GmbH wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, die IdeenExpo als herausragende Veranstaltung zur Nachwuchsförderung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich in Niedersachsen zu organisieren. Die sechste IdeenExpo findet vom 10. bis 18. Juni 2017 auf dem Messegelände in Hannover statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zur IdeenExpo erhalten Sie unter www.ideenexpo.de.

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