„Ich will helfen“ – Darauf sollte man bei Spenden achten

(mpt-12/235). Naturkatastrophen, Dürreperioden und hungernde Menschen: Von diesen Bildern lassen sich Tausende Deutsche berühren. Sie möchten notleidenden Menschen in anderen Teilen der Welt schnell und wirksam helfen. Doch die Zahl der Hilfsorganisationen wächst ständig. Schwer fällt es da zu überblicken, welche Organisation wirklich vertrauenswürdig ist und seriös mit dem gespendeten Geld umgeht. Orientierung geben unabhängige Prüfinstitute, Spendensiegel und auch Bündnisse von bekannten Hilfsorganisationen, die gemeinsam im Notfall Projekte planen und umsetzen.

Gemeinsam schnell und wirksam helfen

Unter dem Dach von Hilfsbündnissen wie beispielsweise Aktion Deutschland Hilft (http://www.aktion-deutschland-hilft.de/) werden renommierte Organisationen gemeinsam aktiv – so ist eine schnelle und wirksame Notfallhilfe, etwa nach einem Erdbeben, gewährleistet. 21 Organisationen, die weltweit tätig sind, zählen zu dem Bündnis, das bei Katastrophensituationen möglichst schnell aktiv werden will. Das Bündnis wurde im Jahr 2001 gegründet und hat seitdem in mehr als 30 Katastrophenfällen weltweit geholfen. Damit eine schnelle Hilfe koordiniert werden kann, steht bei Aktion Deutschland Hilft ein Notfallfonds zur Verfügung. So kann in kürzester Zeit mit Nahrungsmitteln, Medikamenten, Kleidung und Decken Unterstützung geleistet werden.

„Ich will helfen“: Unabhängige Spendensiegel schaffen Transparenz

Doch wie wirksam werden die Spendengelder von Aktion Deutschland Hilft und anderen Hilfsorganisationen tatsächlich genutzt? Transparenz erreicht man unter anderem durch Prüfungen, wie sie zum Beispiel das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) oder der Deutsche Spendenrat vornehmen. Wer die strengen Kriterien erfüllt, wird, wie auch Aktion Deutschland Hilft, mit einem Siegel prämiert. Schon im Juli 2008 hat die Organisation das DZI-Siegel erhalten – als erstes und bislang einziges Bündnis.

Standards für mehr Qualität

Doch nicht nur das DZI-Spendensiegel sorgt für mehr Sicherheit. Zusätzliche Orientierung bieten Vorgaben zur Qualitätssicherung in der Nothilfe. Zum Beispiel mit dem „Sphere Project“, zu dem sich weltweit tätige, humanitäre Nichtregierungsorganisationen zusammengefunden haben. Alle Mitglieder orientieren sich an einheitlichen Qualitätsstandards. Gut zu wissen: Auch das Auswärtige Amt, die Europäische Union und die Vereinten Nationen haben diese Vorgaben anerkannt. Ebenfalls hilfreich bei der Bewertung von Hilfsorganisationen ist der Transparenzpreis, der jährlich von PricewaterhouseCoopers vergeben wird. Mehr Informationen und Details zur Aktion Deutschland Hilft, allen Bündnispartnern und Hilfsaktivitäten gibt es unter http://www.aktion-deutschland-hilft.de/ im Internet.

Scroll to Top