Hygienewerkstoff Kupfer

(djd). Gefährliche Krankheitserreger und Keime lassen sich nicht restlos aussperren. Selbst in sensiblen Bereichen wie in Kliniken und Heimen, wo ein hoher Hygienestandard eingehalten werden muss, siedeln sie sich an. Und gerade in diesen Bereichen zeigt sich, dass Desinfektionsmittel und Medikamente sogar unangenehme Nebenwirkungen haben können: So tauchen immer wieder Erreger auf, die immun gegen die Mittel werden, die eigentlich zu ihrer Beseitigung erdacht und entwickelt wurden. Immer mehr Krankenhäuser und andere Institutionen nutzen daher den „Hygienewerkstoff“ Kupfer, der das Wachstum von krankheitserregenden Keimen reduzieren hilft.

Klinische Studien bestätigen: Kupfer hemmt das Wachstum von Keimen

In mehreren klinischen Studien wurde bereits nachgewiesen, dass sich Mikroorganismen auf Kupferoberflächen nicht vermehren, sondern dass das rote Metall eine antimikrobielle, das heißt keimabtötende Wirkung besitzt. Bereits nach relativ kurzer Zeit ging die Besiedlung von Kupfergegenständen mit den Mikroben deutlich messbar zurück. Krankenhäuser nutzen diese Eigenschaft des Metalls bereits in verstärktem Umfang und setzten bei Kontaktoberflächen, die häufig berührt werden und damit auch als Übertragungsobjekte von Keimen dienen können, Bauteile aus Kupfer ein. Dazu gehören beispielsweise Türgriffe, Lichtschalter, Handläufe oder auch Medizingeräte.

Hygienewerkstoff Kupfer für die eigenen vier Wände

Die keimabtötenden Eigenschaften von Kupfer oder Kupferlegierungen wie Messing kann man auch zu Hause nutzen. Auch hier bleiben z. B. Kupfergriffe, Türdrücker und Handläufe an der Treppe deutlich hygienischer, da Krankheitserreger sich nicht dauerhaft ansiedeln können. Allerdings ist darauf zu achten, dass die Gegenstände aus Kupfer, Messing oder anderen Kupferlegierungen nicht lackiert oder anderweitig beschichtet sind – sonst können sie ihre Hygienewirkung nicht entfalten. Unter http://www.mein-haus-kriegt-kupfer.de. oder http://www.antimicrobialcopper.com gibt es mehr Informationen über die antimikrobiellen Eigenschaften von Kupfer und Kupferwerkstoffen sowie zu ihrem Einsatz im Haus.

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