Hülsken-Giesler auf den Lehrstuhl „Gemeindenahe Pflege“ berufen

Im Rahmen eines Festaktes anlässlich des Patroziniums der Hochschule wurde ihm jetzt die Ernennungsurkunde überreicht. Hülsken-Giesler ist ausgebildeter Gesundheits- und Krankenpfleger und hat über zehn Jahre Erfahrungen in der klinischen Versorgung gesammelt. Er studierte Pflegewissenschaft, Sozialwissenschaften sowie Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften an der Universität Bremen. Der Ruf nach Vallendar erreichte Hülsken-Giesler an der Universität Osnabrück, an der er mehrere Jahre als Pflegewissenschaftler mit Arbeits- und Forschungsschwerpunkten in den Bereichen Pflege und Technik sowie hochschulische Bildung in Gesundheit und Pflege tätig war.

Hülsken-Giesler skizzierte als zentrale Herausforderung von Forschung und Lehre am Lehrstuhl Gemeindenahe Pflege, die Aspekte von Gesundheit, Lebensqualität und Teilhabe unter pflegewissenschaftlichen Gesichtspunkten als integrale Bestandteile einer Gesellschaft des langen Lebens zu verstehen. Ferner gehe es ihm darum, den spezifischen Beitrag der gemeindenahen Pflege theoretisch und empirisch zu fundieren und entsprechende Innovationen in Städten und Gemeinden anzustoßen. „Ich freue mich auf diese neue Herausforderung,
die gleichzeitig Ehre und Bürde für mich darstellt“, sagte Hülsken-Giesler.
Das Lehrgebiet ergänzt das bisherige Portfolio an Fachgebieten der Pflegewissenschaftlichen Fakultät. Bereits etabliert sind die Lehrstühle Pflegewissenschaft, Gerontologische Pflege, Care-Policy und Ethik, Methodologie und Qualitative Methoden, Statistik und standardisierte Verfahren der Pflegeforschung sowie Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin.

Die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar ist eine kirchlich und staatlich anerkannte Wissenschaftliche Hochschule (Universität) in freier Trägerschaft. Die Träger sind die
Vinzenz Pallotti gGmbH Friedberg und die Marienhaus Holding GmbH Waldbreitbach. Rund 50 Professoren und Dozenten forschen und lehren an der PTHV und betreuen etwa 300 Studierende. Die Finanzierung wird durch die Träger, Förderer und Sponsoren sowie durch Studienbeiträge sichergestellt.

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