hsg bittet Physiotherapeuten bei Online-Umfrage mitzumachen

Assessments, auch Messinstrumente genannt, sind Verfahren, die Merkmale und Eigenschaften auf systematische Weise erfassen und auf einer definierten Skala festhalten. Sie werden zur Diagnostik, Ergebnismessung und Prognosestellung eingesetzt.

„Die Verwendung von standardisierten Messverfahren kann die Qualität der physiotherapeutischen Versorgung verbessern sowie die interprofessionelle Zusammenarbeit und die Kommunikation mit Patienten erleichtern“, erklären die Studenten Alina Rieckmann und Josua Lesemann den Grundgedanken des Projektes.

Bereits im letzten Jahr erfolgte im Rahmen einer Vorstudie eine erste regionale Erhebung unter den Kooperationspartnern des Studiengangs Physiotherapie der hsg. Im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt modifizierte die Arbeitsgruppe der Physiotherapeuten und Studierenden des siebten Semesters den Fragebogen und erarbeiteten mögliche Publikationszugänge. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Christian Grüneberg, Dekan des Departments für angewandte Gesundheitswissenschaften der hsg und Leiter des Studiengangs Physiotherapie, sowie dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Tobias Braun.

„Wir möchten mit dem Projekt möglichst viele Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten deutschlandweit erreichen. Der Wunsch nach bedarfsorientierten Assessments, zum Beispiel zum prognostischen Verlauf oder zur Ergebniskontrolle, ist groß. Insgesamt müssen wir Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten unser Handeln gegenüber Kostenträgern, Patientinnen und Patienten sowie anderen Berufsgruppen noch sichtbarer machen. Die Ergebnisse der Befragung sollen Aufschluss darüber geben, wie welche Assessments verwendet werden und welche Anforderungen in einem Schulungskonzept zur Verwendung von Assessments berücksichtigt werden sollten“, beschreibt Prof. Dr. Christian Grüneberg das Projekt.

Die Umfrage ist unter www.physio-assessment.de freigeschaltet von Donnerstag, 13. November 2014 bis zum Sonntag, 11. Januar 2015. Der Fragebogen wird anonym ausgewertet und dient ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken. Regionale Unterschiede sollen bei der Analyse eine Rolle spielen.

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