Hörverlust durch Lärmschutz vermeiden

Die Zahl der schwerhörigen Deutschen steigt, und wird angesichts der demografischen Entwicklung weiter steigen. Die Ursachen liegen nicht nur im höheren Altersdurchschnitt der Bevölkerung und der damit verbundenen höheren Zahl altersschwerhöriger Menschen. Vielmehr tragen immer mehr auch Lärmschäden, die im Berufsalltag und auch in der Freizeit dem Gehör zugefügt werden, dazu bei, dass schlechtes Hören zu einem Massenphänomen geworden ist.
Nach Zahlen des Deutschen Schwerhörigenbundes leidet mehr als die Hälfte der Bevölkerung schon jetzt an einer leichten Schwerhörigkeit, ein Drittel ist mittelgradig schwerhörig. Während der altersbedingte Hörverlust nicht beeinflusst werden kann, können lärmbedingte Hörschäden in vielen Fällen verhindert werden.
Dieses Thema steht im Fokus der 14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Audiologie (DGA), die am 9. März in Jena beginnt, und zu der 500 Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum erwartet werden.
Wir laden Sie herzlich ein, sich zum Auftakt der Tagung über das Thema „Lärm und Gehör“ bei einer

Pressekonferenz

am 9. März 2011
13.00 Uhr
Seminarraum 120, Ernst Abbe-Campus in Jena,

zu informieren. Ihre Gesprächspartner werden sein:
– Prof. Dr. Patrick Zorowka, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Audiologie, Direktor Universitätsklinik für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen Innsbruck
– Dr. Ing. Thomas Braunschweig, Tagungspräsident, HNO-Klinik Universitätsklinikum Jena und CI-Zentrum Thüringen
– Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Hörzentrum und Universität Oldenburg

Parallel besteht für Pressekollegen bei Interesse Gelegenheit, in der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Jena eine Gehörmessung zu begleiten bzw. vornehmen zu lassen.

Wir bitten um Ihre Anmeldung unter Tel. 03641/934382 oder per Mail an: Presse@med.uni-jena.de

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