Hörsysteme – so normal wie eine Brille

(djd). Jugendliche müssen das gesprochene Wort in vielen Situationen sehr gut aufnehmen und verarbeiten können. Sei es in der Schule, beim Sport, am Ausbildungsplatz oder an der Universität – der Hörsaal trägt seinen Namen nicht ohne Grund. Mit der direkten Kommunikation erschließt sich Lernenden ein bedeutsamer Kanal für die Aneignung von Wissen. Am leichtesten lernt, wer den Übungsstoff auf möglichst viele verschiedene Arten kennenlernt: lesend über das Auge, akustisch über das Ohr und vielleicht sogar fühlend – etwa wenn es um die Eigenschaften von Materialien geht. Jugendliche mit einer Hörminderung müssen deshalb individuell beraten und ihrem Bedarf entsprechend rechtzeitig mit Hörsystemen versorgt werden.

Beim leisesten Verdacht zum Hörgeräteakustiker

Schon bei den ersten Auffälligkeiten sollten Eltern mit ihren Kindern den Hörgeräteakustiker aufsuchen. Er kann das Hörvermögen des Nachwuchses einem professionellen Test unterziehen und mögliche Hörminderungen schon frühzeitig feststellen. Die Messung durch die Fachleute gibt zuverlässig Aufschluss über das Hörvermögen. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt für einen Test, weil die gesetzlichen Krankenkassen zur Anschaffung von Hörsystemen nun fast doppelt so hohe Festbeträge zahlen wie bisher.

Jeder Jugendliche hat ein persönliches Hörprofil

In Deutschland gibt es rund 5.000 Fachbetriebe für Hörgeräteakustik, die Betroffene mit umfassenden Informationen, Hörtests und professioneller Beratung zur Seite stehen. Sie verfügen über eine große Auswahl an Hörgeräten und können die Versorgung auf dem aktuellen Stand der Technik sicherstellen. Eine unverzichtbare Grundlage bei der Auswahl der passenden Geräte ist das persönliche Hörprofil des Menschen: Es bestimmt den Bedarf in jedem speziellen Fall einer Hörminderung und zeigt an, wie die Hörminderung ausgeglichen werden kann.

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