Hör mal wer da hämmert

(djd). Dicht besiedelte Städte lassen die Lebensräume für heimische Wildtiere immer kleiner werden. Doch scheinbar erobert sich die Natur ihren Anteil zurück – bisweilen auf eine Art, die die meisten Hausbesitzer nicht erfreuen wird. So sind sichtbare Spechtspuren in der Fassade nicht nur optisch ärgerlich, sie können auch zu teuren Folgeschäden an der Bausubstanz führen. Gerade der zunehmende Einsatz von Außenisolierungen im Wohnungsbau und bei der Sanierung führt indes dazu, dass die Spechte immer mehr „Nahrung“ zum Hacken finden.

Teure Folgen

Die Vögel, meist Buntspechte, scheinen die raue Struktur der Fassade mit einer Baumrinde zu verwechseln. Die Folge des Irrtums sind häufig faustgroße Löcher in der Außenhülle von Gebäuden. „Mit der Verwendung von Wärmedämmsystemen ist eine stark steigende Zahl von Spechtschäden zu beobachten“, berichtet der zertifizierte Energiefachberater Bernd Meyer aus Kassel. Zwar freuen sich die Spechte über den Insektenschmaus, den sie an der Fassade vorfinden. Teure Ausbesserungsarbeiten gehen aber zu Lasten des Hausbesitzers. „Werden die Schäden nicht beseitigt, kann Feuchtigkeit eindringen, mit noch kostspieligeren Folgen“, so Meyer weiter. Sein Tipp: Hausbesitzer sollten darauf achten, dass die Wärmedämmung nicht nur energieeffizient, sondern auch spechtresistent ist.

Robuste Fassade

Im Vorteil sind dabei vorgehängte, hinterlüftete Fassadensysteme beispielsweise von Vinylit. Sie weisen eine besonders hohe Widerstandsfähigkeit auf, selbst gegen spitze Spechtschnäbel. Auch energetisch erfüllen sie alle Anforderungen und verhindern dank der permanenten Luftzirkulation, dass sich Feuchtigkeit sammeln kann, denn die Energiesparfassaden werden nicht direkt auf die Außenwand aufgesetzt, sondern durch einen Zwischenraum von der Dämmung getrennt. Unter http://www.vinylit.de gibt es mehr Informationen dazu. Auf Dauer ist die robuste Fassade somit ein wirksamer Schutz vor Spechtschäden. Alternativen wie etwa Silhouetten von Raubvögeln oder Windspiele an der Fassade vertreiben die Vögel erfahrungsgemäß nur kurzfristig.

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