Höhenbergsteigen, Handballsport und Return to Competition

Die Themen in der aktuellen Ausgabe:

PAPER
Wer in den Bergen nicht zu 100 Prozent konzentriert und aufmerksam ist, der begibt sich schnell in Gefahr. Das Wetter, die Kletterpartner, das Equipment, die Beschaffenheit des Untergrunds – vieles gilt es wahrzunehmen und zu beachten. Eine falsche Entscheidung oder ein falscher Schritt können fatale Folgen haben: Stürze, Verletzungen oder Schlimmeres. Vor allem in großen Höhen über 6.000 m bewirkt der geringere Sauerstoffpartialdruck nicht nur Veränderungen der körperlichen Leistungsfähigkeit, sondern auch eine Verschlechterung der kognitiven Funktionen. In einer aufwändigen Pilotstudie hat Mirjam Limmer vom Institut für Natursport und Ökologie untersucht, wie Hypoxie (verminderte Sauerstoffaufnahme) und langandauernde Belastung die Aufmerksamkeitsleistungsfähigkeit in hohen und extremen Höhen beeinflussen.
https://www.dshs-koeln.de/aktuelles/forschung-aktuell/nr-102018/paper/

PROJEKTE
Er ist das Schreckgespenst aller Sportlerinnen und Sportler – der Kreuzbandriss. Lange Ausfallzeiten, aufwändige Therapie- und Rehabilitationsmaßnahmen und ein hohes Risiko, sich erneut zu verletzen. Denn: Das größte Risiko für eine Verletzung ist eine Verletzung. So beträgt das Wiederverletzungsrisiko bei Knie- und Muskelverletzungen bis zu 30 Prozent, bei Sprunggelenksverletzungen sogar bis zu 80 Prozent. Ein geeignetes Testverfahren, welches den optimalen Zeitpunkt für eine Rückkehr in den Sport bestimmt, gibt es allerdings nicht. Unter dem Begriff „Return to Competition“ widmet sich Dr. Christiane Wilke an der Deutschen Sporthochschule Köln diesem Forschungsthema. https://www.dshs-koeln.de/aktuelles/forschung-aktuell/nr-102018/projekte/

PERSONEN
Dr. Stefan Walzel forscht nicht nur am Institut für Sportökonomie und Sportmanagement. Er leitet auch den Zertifikatsstudiengang „European Handball-Manager“ und ist Generalsekretär der European Association for Sport Management (EASM), die die Interessen von Lehrenden, Forschenden und Berufstätigen im Sportmanagement in Europa vertritt. Die Handball-Weltmeisterschaft, die im Januar 2019 in Deutschland und Dänemark ausgetragen wird, ist ein willkommenes Forschungsfeld für den ehemaligen Spieler und Präsidenten des Handballvereins SV Fortuna ‘50 Neubrandenburg.
https://www.dshs-koeln.de/aktuelles/forschung-aktuell/nr-102018/personen/

NEWS
+++ Neue Erkenntnisse in der Anti-Doping-Arbeit +++ Neue IMPULSE-Ausgabe erschienen +++ Homophobie im Sport? Ja! +++ Hufeland-Preis 2017 für Professorin Bjarnason-Wehrens und Professor Predel +++
https://www.dshs-koeln.de/aktuelles/forschung-aktuell/nr-102018/news/

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