Hochschulkolleg fördert wissenschaftlichen Nachwuchs

„Gemeinsam forschen für eine nachhaltigere Zukunft“, so fasste Michaela Stegmann, Koordinatorin des Verbundkollegs, dessen Vision zusammen. Das Kolleg unterstützt Doktorarbeiten aus dem Bereich der Lebens- und Umweltwissenschaften. Dazu gehören vor allem die Themen Ernährungssicherheit, Klimawandel, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, Wasser sowie das Management natürlicher Ressourcen. Prof. Dr. Charlotte Streck, Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens Climate Focus, betonte in ihrer Keynote, dass gerade bei den Life Sciences und den Grünen Technologien koordinierte, interdisziplinäre Lösungsansätze mehr gefordert sind, als andernorts.
Bei einer Verbundpromotion wird diese von einer Hochschule für angewandte Wissenschaften und einer Universität gemeinsam betreut. Das Kolleg fördert darüber hinaus die Zusammenführung verschiedener Netzwerke sowie die Kultur wissenschaftlicher Zusammenarbeit und die Umsetzung innovativer Ideen. So etwa bietet das Netzwerktreffen dem wissenschaftlichen Nachwuchs auch die Gelegenheit, bei Posterpräsentationen das Vorstellen von Studienprojekten mit erfahrenen Forschern einzuüben.
Die ersten Promotionsprojekte im Kolleg beschäftigen sich mit der Artenvielfalt in Wiesen, dem Anbau von nachwachsenden Rohstoffen auf Nassböden und dem Einsatz der Digitalisierung bei Diskussionsprozessen in Gemeinden.
Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ist gemeinsam mit der THD und der Universität Bayreuth Sitzhochschule des Verbundkollegs. Die Universität Passau sowie die Technische Universität München sind Mitgliedshochschulen. Von der THD gehört Prof. Dr. Bernhard Bleyer dem Leitungsgremium des Kollegs an, Prof. Dr. Roland Zink hat einen Sitz im Beirat inne. Alle bayerischen Hochschulen sind eingeladen, ihre Projekte aus dem Bereich der Life Sciences in das Kolleg einzubringen.

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