Hochschulen machen sich für Gesundheit in Entwicklungsländern stark

Eine gute Gesundheitsversorgung trägt zur Bekämpfung von Armut bei. Daher fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) mit seinem Programm „PAGEL – Partnerschaften für den Gesundheitssektor in Entwicklungsländern“ Kooperationsprojekte zwischen Hochschulen in Deutschland und in Entwicklungsländern. Am 9. und 10. März 2012 veranstaltet er dazu gemeinsam mit dem Missionsärztlichen Institut Würzburg (MI) eine Konferenz in Würzburg.

Unter dem Motto „Gesundheit in Entwicklungsländern: Erfahrungen und Perspektiven von Hochschulpartnerschaften“ tauschen sich die Teilnehmer über ihre aktuellen Projekte und die der letzten sieben Jahre aus. Es nehmen Vertreterinnen und Vertreter deutscher Hochschulen, der Projekte aus Entwicklungsländern sowie aus Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) teil.

Für PAGEL stellt das BMZ jährlich rund 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Derzeit werden 22 Hochschulprojekte mit Partnern in Entwicklungsländern weltweit gefördert, mit einem Schwerpunkt in Afrika-Subsahara. Die Hochschulpartner entwickeln gemeinsam Aus- und Weiterbildungsangebote und tragen dazu bei, dass es mehr und besser qualifizierte Ärzte und medizinisches Personal in den Partnerländern gibt. So wird auch die Universitätspartnerschaft zwischen Würzburg und der Medizinischen Fakultät Bugando an der Katholischen Universität in Mwanza, Tansania über das Programm PAGEL gefördert, bei der das Missionsärztliche Institut maßgeblich beteiligt ist. Schwerpunkte dieser Kooperation sind der Austausch von Dozenten, die gezielte Weiterbildung von medizinischem Personal und die Förderung von gemeinschaftlichen Forschungsprojekten zu HIV und Tropenkrankheiten.

Außerdem unterstützt PAGEL die Fortbildung von Studierenden aus Entwicklungsländern an deutschen Hochschulen und die Rückkehr in ihre Heimatländer. Seit 2009 umfasst das Programm auch Vorhaben nicht medizinischer Fachbereiche mit Bezug zum Gesundheitssektor.

Die Konferenz soll einen übergreifenden Dialog ermöglichen und gleichzeitig ein Forum für den Erfahrungsaustausch in der Projektarbeit sein. Als Ergebnis sollen neue Impulse für die Weiterentwicklung von PAGEL gesetzt werden. Gesundheit gilt – neben Bildung – als ein Schlüssel zu Entwicklung. So sind allein drei von acht UN-Milleniumszielen auf Gesundheit gerichtet. PAGEL wirkt an der Schnittstelle von Bildung und Gesundheit und leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele.

Kontakt:
Ursula Hardenbicker, DAAD, Referatsleiterin Hochschulkooperationsprojekte
Tel. 0228 / 882-471, E-Mail: hardenbicker@daad.de

Leiterin Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
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Tel: 0228 / 882-454
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Missionsärztliches Institut Würzbug
Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
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