Hochschule Koblenz und Uni Koblenz-Landau bieten erweiterten Master-Studiengang Applied Physics an

KOBLENZ/REMAGEN. Zum Wintersemester 2015/16 starten die Hochschule Koblenz und die Universität Koblenz-Landau gemeinsam den erweiterten Master-Studiengang „Applied Physics“. Die Vorlesungen finden sowohl am Fachbereich Mathematik und Technik der Hochschule Koblenz am RheinAhrCampus in Remagen als auch am Fachbereich 3 (Mathematik und Naturwissenschaften) der Universität Koblenz-Landau am Uni-Campus in Koblenz-Metternich statt. Die Absolventinnen und Absolventen können während dieses vier Semester dauernden Aufbaustudiums einen gemeinsamen Abschluss beider Hochschulen erwerben.

Das kooperative Master-Studium der Applied Physics hat das Ziel, den Studierenden eine breite naturwissenschaftliche Ausbildung sowohl in den theoretischen Grundlagen als auch bei technischen Anwendungen physikalischer Gesetzmäßigkeiten zu vermitteln. Spezialisiertes Fachwissen wird in den drei wählbaren Schwerpunkten Medizintechnik, Lasertechnik und Optische Technologien sowie Material- und Grenzflächenphysik gelehrt.

„Wir möchten die Studierenden durch diesen Studiengang auf einen interessanten, hochinnovativen Arbeitsmarkt vorbereiteten, ihnen aber auch die Möglichkeit zur Aufnahme einer nachfolgenden Promotion geben“, so Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz. „Das im Wechsel zwischen Lehre und Forschung erworbene physikalisch-technische Wissen wird durch vielfältige praktische Anwendungen in unseren Laboren gefestigt.“, ergänzt Prof. Dr. Georg Ankerhold, Studiengangsleiter Applied Physics am RheinAhrCampus Remagen, „die Möglichkeit zur Mitarbeit in einem Forschungsteam erlaubt außerdem, erste Erfahrungen in Industrie- oder öffentlich geförderten Drittmittelprojekten zu sammeln.“

„Nach der Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Koblenz und unserer Universität beim Lehramtsstudium für berufsbildende Schulen und beim Masterstudiengang ‚Ceramic Science and Engineering‘ haben wir uns entschieden, diese Kooperation auf ein weiteres Studienangebot auszuweiten“, so der Präsident der Universität-Koblenz-Landau, Prof. Dr. Roman Heiligenthal. Der neue, kooperative Masterstudiengang sei auch eine Möglichkeit zur Weiterqualifikation für die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs „Angewandte Naturwissenschaften“ der Universität.

Technisches Know-How und anwendungsbezogene Fertigkeiten erwerben die Studierenden hauptsächlich in Praktika, in Projekten und während der sechsmonatigen Masterarbeit. Die Praktika und Projekte sind in Module eingebettet, deren Arbeitsaufwand mit ECTS-Punkten bewertet wird. Bei den Projektarbeiten steht das Lösen aktueller Probleme aus den Laboren und Forschungsprojekten im Mittelpunkt. Die Masterarbeit kann entweder im Rahmen eines aktuellen Forschungsprojekts innerhalb oder außerhalb der Hochschule, in Kooperation mit einem Industrieunternehmen oder mit einem Forschungszentrum angefertigt werden.

Mit dem Diploma Supplement, einer Zusatzerläuterung zu den Inhalten des Studiengangs, erhalten die Absolvierenden in ihrem Abschlusszeugnis mit dem Logo der Hochschule und der Universität eine detaillierte Aufschlüsselung ihrer erworbenen Kompetenzen im jeweiligen Schwerpunkt.

Das neue Semesterticket und die gute Bahnverbindung Koblenz-Remagen ermöglicht den Studierenden das kostenfreie Pendeln zwischen dem RheinAhrCampus in Remagen und dem Uni-Campus in Koblenz. Die gemeinsame Nutzung der Labore und Einrichtungen beider Hochschul-Standorte ist ein weiterer Vorteil der Kooperation.

Einschreibungen für das Wintersemester 2015/16 nimmt die Hochschule Koblenz noch bis zum 28. September 2015 entgegen. Nähere Informationen zu Zulassungsvoraussetzungen und Inhalten des Studiengangs erhalten Interessierte unter www.hs-koblenz.de/appliedphysics oder bei Prof. Dr. Georg Ankerhold (ankerhold@hs-koblenz.de).

Scroll to Top