Das Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit – eröffnet einen gesellschaftlichen und interdisziplinären Dialog über die Ziele, Herausforderungen und Aktionsfelder moderner Gesundheitsforschung und spannt den Bogen von Themen wie Volkskrankheiten und demografischer Wandel über individualisierte Medizin bis hin zu Prävention und Ernährung. Mit Veranstaltungen und Aktionen werden alle Altersgruppen angesprochen. Mit Fortbildungs- rund um das Themenfeld Gesundheit gestaltet die Hochschule Fresenius das Wissenschaftsjahr aktiv mit und übernimmt hierdurch gesellschaftliche Verantwortung. Neben diversen Fortbildungsveranstaltungen und steht die Information über aktuelle Forschungsprojekte im Mittelpunkt. Im Hinblick auf die Themenfelder demographischer Wandel und Barrierefreiheit widmet sich eine aktuelle Studie, die unter Leitung von Professor Dr. Christian T. Haas im Rahmen des PräBionik Forschungsprogramms in Idstein durchgeführt wird, der Gleichgewichtsregulation älterer Menschen. Mit erfolgreichen anknüpfenden Veranstaltungen wie der Seniorenakademie, bei der gesundheitliche Prävention im Vordergrund steht, oder der Juniorakademie unter dem Motto „Gesundheit durch Wissen“, die alljährlich über 150 Kinder und Jugendliche anzieht, setzt die private Hochschule darüber hinaus Akzente in der Gesundheitsförderung.
„Das Wissenschaftsjahr Gesundheit bietet uns die Möglichkeit, Aufklärungsarbeit zu betreiben, indem wir unsere Forschungsaktivitäten im Fachbereich Gesundheit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen“, erläutert der Dekan des Fachbereichs Professor Dr. Achim Jockwig die Gründe für die Beteiligung der Hochschule Fresenius. „Letztlich soll der Mensch im Mittelpunkt stehen und von der Gesundheitsforschung profitieren.“
Die Hochschule Fresenius hat als erste Hochschule Deutschlands die Therapieberufe Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie als grundständige Vollzeit-Studiengänge eingeführt und war damit wegweisend für die akademische Ausbildung in den Therapieberufen. Die Förderung der Wissenschaft und der Forschung ist einer der Schwerpunkte im Fachbereich Gesundheit, der auch ein eigenes Forschungslabor betreibt. „Gegenstand unserer Tätigkeit ist vor allem die Ermöglichung eines beständigen Austauschs zwischen dem wichtigen therapeutischen Erfahrungswissen, der Grundlagenforschung und angrenzenden Wissenschaftsbereichen,“ sagt der Forschungskoordinator des Fachbereichs Professor Dr. Christian T. Haas. „Hierdurch sind wir in der Lage, kontinuierlich neue diagnostische und therapeutische Standards zu entwickeln und zu überprüfen.“ Von besonderem Erkenntnisinteresse ist die Erforschung von Wechselwirkungen zwischen verschiedenen therapeutischen Maßnahmen. Die Verknüpfung der Logopädie, Ergo- und Physiotherapie in einem Fachbereich bietet hierfür hervorragende Möglichkeiten.