Hochschule Düsseldorf erhält Förderpreis für herausragende Forschung

Nachdem das Informatik-Labor in einem fachübergreifenden Landesprojekt bereits ein Sicherheitssystem für Menschen mit beginnender Demenz zum Verbleib im gewohnten Wohnumfeld entwickelt und in zehn Wohnungen erprobt hat, stellen sich neue Herausforderungen, die dazu führen, dass diese Menschen absehbar in das betreute Wohnen übergeben werden müssen, da viele Familien häufig mit der Betreuung überfordert sind. In den Wohnanlagen, so hat sich gezeigt, kommt es allerdings wiederholt vor, dass die Bewohner in fremde Zimmer gehen in der Annahme, es wäre ihr eigenes. Mit den Bewohnern, die sich dort schon befinden, kommt es so häufig zum Streit.

Genau hier setzt das Forschungsvorhaben des Informatik-Labors an: Eine Möglichkeit, die zugleich mehrere Anforderungen befriedigen könnte, ist ein Armband mit einem „Near Field Communication (Funkidentifikation über sehr kurze Entfernung, oder RFID)“-Element. Die aktuellen Fitnessarmbänder können diese Anforderung noch nicht befriedigen. Das Team des Labors plant, eine künftige Kombination, bei der auch gleich die Vitalparameter der Personen erfasst werden und der Zugang zur eigenen Wohnung freigegeben wird, zu entwickeln. Nützlicher Nebeneffekt: Wenn eine demente Person die Wohnanlage verlässt, könnte durch entsprechende Empfänger an den Haustüren das Pflegepersonal informiert werden, um die betroffenen Personen vor Unfallgefahren oder Verirrungen zu schützen.

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