Hirntumor-Informationstag in Würzburg

Mit dem Hirntumor-Informationstag organisiert die Deutsche Hirntumorhilfe zweimal im Jahr ein bundesweit einzigartiges Forum, auf dem sich Betroffene, Experten und Multiplikatoren über die unterschiedlichsten Aspekte dieser vielgestaltigen Tumorerkrankungen austauschen können. Partner bei der 42. Neuauflage am Samstag, den 21. April 2018, ist erneut die Neurochirurgische Klinik des Universitätsklinikums Würzburg. Deren Leitender Oberarzt, Privatdozent Dr. Mario Löhr, hat die wissenschaftliche Leitung des diesjährigen Symposiums inne.

Neun Referenten aus deutschen Krankenhäusern

Er kündigt an: „Wir haben an diesem Tag acht Experten aus anderen deutschen Krankenhäusern – vornehmlich aus Universitätsklinika – zu Gast, die praxisnah und verständlich über Standards und Entwicklungen in Diagnostik, Therapie und Nachsorge berichten werden.“ Ein spannendes Thema sei zum Beispiel der umstrittene Einsatz von Methadon in der Therapie von Hirntumoren. Außer einem Fachvortag findet zum Pro und Kontra dieses Opioids auch eine Podiumsdiskussion statt.
„Neben der Podiumsdiskussion besteht bei dem ganztägigen Informationstag für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch sonst immer wieder Gelegenheit, ihre persönlichen Fragen einzubringen und somit die Einschätzungen von gleich mehreren Experten einzuholen“, unterstreicht Dr. Löhr.

Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch

Auf der Basis der bisherigen Erfahrungen erwarten die Veranstalter über 400 Zuhörer/innen. „Dieser hohe Zuspruch beruht nicht zuletzt darauf, dass der Hirntumor-Informationstag Patienten und Angehörigen eine einzigartige Plattform bietet, mit anderen Betroffenen in Kontakt zu treten, die Erfahrungen beim Umgang mit der Erkrankung auszutauschen sowie Sorgen und Ängste zu teilen“, erläutert Dr. Löhr.
Das Symposium geht von 9:00 bis 19:00 Uhr. Für Kurzentschlossene ist die kostenpflichtige Anmeldung noch bis 16. April 2018 unter www.hirntumorhilfe.de/projekte/informationstag möglich. Hier findet sich auch das detaillierte Programm. Eine Anmeldung vor Ort ist nur möglich, wenn noch Platzkapazitäten vorhanden sind.

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