Hirnstimulation hilft bei Lähmungen, Bewegungsstörungen und Depressionen

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Hirnstimulation. Lähmungen nach einem Schlaganfall, Bewegungsstörungen durch Parkinson, Epilepsien und sogar Depressionen können heutzutage durch gezielte Hirnstimulation von innen und außen erfolgreich behandelt werden. Die klinische Neurophysiologie entwickelt immer mehr therapeutische Ansätze: Zu komplizierten operativen Eingriffen wie dem Einsatz von Hirnschrittmachern kommen zunehmend schonende Behandlungsmethoden durch Magnetfelder und Gleichstrom, für die keine OP notwendig ist.

Hirnstimulation

Die Gehirnforscher entwickeln derzeit innovative Methoden wie zum Beispiel einen Helm, mit dessen Hilfe sich auch komplexe Netzwerkstörungen wie die Alzheimer-Erkrankung künftig behandeln lassen, oder ein System, das die Gedanken eines Menschen in gesprochene Sprache übersetzt. Wie die Patienten künftig von den enormen Fortschritten in der klinischen Neurophysiologie profitieren werden, erklären Experten der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) bei unseren Pressekonferenzen Ende März in Berlin und Baden-Baden.

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In diesem Jahr bündelt sich die wissenschaftliche und klinische Kompetenz in der klinischen Neurophysiologie zwischen dem 24. und 28. März 2020 in Baden-Baden. Zunächst, vom 24. bis 26. März 2020, findet dort die weltweit wichtigste Konferenz zur nichtinvasiven Hirnstimulation, die 7th International Conference on Non-Invasive Brain Stimulation (NIBS), statt. Sie überlappt sich mit der ebenfalls in der Kurstadt vom 26. bis 28. März 2020 veranstalteten 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung e. V. (DGKN).

Wir möchten Sie sehr herzlich zum Kongressbesuch sowie den begleitenden Pressekonferenzen in Berlin am 23. März und Baden-Baden am 26. März 2020 einladen. Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Mit freundlichen Grüßen

Ihre
DGKN-Pressestelle
Katharina Weber und Heinke Schöffmann

TERMINHINWEISE:

Vorab-Pressekonferenz zur
7th International Conference on Non-Invasive Brain Stimulation (NIBS) und 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN)

Hirnstimulation mit und ohne Operation – Fortschritte in der Diagnostik und Therapie bei Schlaganfall, Bewegungsstörungen und Depressionen

Termin: Montag, den 23. März 2020, 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Ort: Langenbeck-Virchow-Haus, Raum 3.18
Anschrift: Luisenstraße 59, 10117 Berlin

Vorläufige Themen und Referenten:

  • Hoffnung für Schlaganfall-Patienten: Forscher entwickeln einen Helm, der Netzwerke des Gehirns gezielt von außen stimuliert
    Prof. Dr. med. Ulf Ziemann, Kongresspräsident der 64. Jahrestagung der DGKN, Präsident der DGKN, Zentrum für Neurologie, Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Abteilung Neurologie mit Schwerpunkt neurovaskuläre Erkrankungen, Tübingen
  • Therapeutischer Einsatz der tiefen Hirnstimulation bei Bewegungsstörungen: EEG-Messungen ermöglichen Stimulation zur richtigen Zeit und mit höherem Effekt 

Prof. Dr. med Andrea Kühn, Leiterin der Sektion Bewegungsstörungen und Neuromodulation am Campus Charité Mitte und Campus Virchow-Klinikum, Charité – Universitätsmedizin Berlin

  • Schonende Hirnstimulation bei Depression: Neue Ansätze für die individualisierte Behandlung
    Prof. Dr. med. Frank Padberg, Leiter der Sektion für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Ludwigs-Maximilians-Universität München

Moderation: Katharina Weber, DGKN-Pressestelle, Stuttgart

Kongress-Pressekonferenz zur
64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) in Baden-Baden

Termin: Donnerstag, 26. März 2020, 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Ort: Sitzungsraum 13, Kongresshaus Baden-Baden
Anschrift: Augustaplatz 10, 76530 Baden-Baden

Vorläufige Themen und Referenten:

  • Stummen und Gelähmten eine Stimme geben – „Brain-Computer-Interface“ übersetzt Hirnsignale in Sprache: State of the Art
    Prof. Dr. med. Ulf Ziemann, Kongresspräsident der 64. Jahrestagung der DGKN, Präsident der DGKN, Zentrum für Neurologie, Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Abteilung Neurologie mit Schwerpunkt neurovaskuläre Erkrankungen, Tübingen
  • Halbseitige Lähmung nach Schlaganfall: Bewegung neu lernen mit innovativer nicht-invasiver Stimulation (Transkranielle Magnetstimulation (TMS)) des Gehirns 

Dr. Christoph Zrenner, Neurologe und Laborleiter in der Forschergruppe Prof. Ulf Ziemann, am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Tübingen

und Patient der TMS-Ambulanz Tübingen, der von seinem Schlaganfall berichtet

  • Bewegungsstörungen, Epilepsien und andere Kanalerkrankungen: Innovative Präzisionsmedizin zeigt erste Erfolge
    Prof. Dr. med. Holger Lerche, Ärztlicher Direktor der Abteilung Neurologie mit Schwerpunkt Epileptologie, Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Universität Tübingen
  • Wann ist ein Mensch „hirntot“? Moderne Diagnostik des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls

Prof. Dr. med. Uwe Walter, Stellvertretender Klinikdirektor, Klinik und Poliklinik für Neurologie, Universitätsmedizin Rostock
Vorsitzender der Hirntodkommission der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN)

Moderation: Dr. Adelheid Liebendörfer, DGKN-Pressestelle, Stuttgart

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Pressestelle DGKN
Katharina Weber
Heinke Schöffmann
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931-173 und -583
Fax: 0711 8931-167

Weitere Informationen:

https://www.dgkn-kongress.de/


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