Himmlischer Feuerzauber zur Musik

(djd). Wenn sich die Dämmerung am Sommerabend sanft über die Blumenbeete, Buchsbaum-Ornamente und Lindenalleen senkt, dann sammelt sich das Publikum im Großen Garten in Hannover-Herrenhausen vor dem wiederaufgebauten Schloss und wird ganz still. Musik erklingt, das Feuerwerk beginnt! Fast eine halbe Stunde lang tanzen Sterne, Kometen und Fontänen in allen Farben am nächtlichen Himmel vor der festlichen Kulisse des barocken Gartens. Beim „Internationalen Feuerwerkswettbewerb“ zeigen die besten Pyrotechniker der Welt ihr Können. Von Mai bis September gestalten fünf Teams je eine Feuerwerksshow mit Musik. Vorab lädt ein landestypisches Rahmenprogramm die ganze Familie zu Spaß und Spannung, Picknick und Spaziergang ein.

Bodenfeuerwerk im Barockgarten

Der „Feuerwerkswettbewerb Hannover“ ist der älteste in Deutschland und zählt zu den Top Ten in der Welt. „Bei den Pyrotechnikern ist er sehr beliebt, weil wir die seltene Möglichkeit des Bodenfeuerwerks bieten“, erzählt Projektleiterin Christina Fricke von der Hannover Veranstaltungs GmbH (HVG). Die Inszenierungen nehmen Bezug zum barocken Garten, das macht diesen Feuerwerkswettbewerb einzigartig. Die Eröffnung am 17. Mai gestalten die Vorjahressieger aus Tschechien, die vergangenen Sommer bereits mit einer sehr poetischen Choreografie überzeugten. Sie sind Spezialisten für Pyro-Musicals und haben an den Blockbustern „Bourne Identity“ und „Hellfire“ mitgewirkt. Am 31. Mai folgt England, passend zum „Britischen Jahr“ in Hannover. An diesem Tag sind im Rahmenprogramm auch die imposanten Barockreiter zu erleben, die auf ihren Rassepferden Dressur reiten. Jedes Mal spielen im Garten zudem Livebands, Kleinkünstler oder Theatergruppen. Fürs Kinderprogramm ist ein eigener Bereich reserviert. Unter http://www.hannover.de/feuerwerk gibt es alle Informationen zu den Events.

Feuerwerk bei jedem Wetter

Vor dem Feuerwerk kann man sogar sein mitgebrachtes Picknick auf dem Rasen genießen. Das Event findet bei jedem Wetter statt, außer bei ganz heftigem Sturm oder Gewitter. „Die künstlerische Freiheit ist groß und die Inszenierungen sehr unterschiedlich“, erläutert Christina Fricke. „Manche sind fein akzentuiert, andere füllen den ganzen Himmel.“ Nach einer kurzen Sommerpause geht es am 23. August weiter mit einem Schweizer Team, das bereits Feuerwerke für den berühmten Cirque du Soleil gestaltet hat. Aus Japan kommen am 6. September die „Feuerwerksgötter“ aus dem asiatischen Raum. Den fulminanten Schlusspunkt setzt am 20. September das traditionsreichste und auch größte Team aus Griechenland.

Scroll to Top