Hilfe für Opfer von häuslicher Gewalt: MHH startet „Netzwerk ProBeweis“

Jede vierte Frau wird Schätzungen zufolge mindestens einmal im Leben Opfer einer häuslichen Gewalttat. Die meisten dieser Übergriffe geschehen im engen sozialen Umfeld, meist durch den Ehe- oder Lebenspartner. Gerade in diesen Fällen besteht für die Betroffenen eine hohe Hemmschwelle, ihre Rechte wahrzunehmen und bei der Polizei eine Anzeige zu erstatten. Falls sie sich doch zu dem Schritt entscheiden, ist für eine erfolgreiche Strafverfolgung aber eine zeitnahe und gerichtsverwertbare Beweissicherung notwendig. Hier greift ein neues Projekt der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH): Am MHH-Institut für Rechtsmedizin startet das Projekt „Netzwerk ProBeweis“. Den betroffenen Frauen soll in niedrigschwelligen Opferambulanzen die Möglichkeit gegeben werden, Spuren und Beweise der Gewalttat sichern zu lassen – ohne sofort eine Strafanzeige erstatten zu müssen. Das Niedersächsische Sozialministerium finanziert das Projekt. Mehr über das Projekt erfahren Sie auf einer Pressekonferenz. Wir laden Sie herzlich dazu ein am

Freitag, 25. Mai 2012
um 11.30 Uhr
im Konferenzraum an der Lounge in der Ladenpassage, Gebäude K6,
Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Carl-Neuberg-Str.1,
30625 Hannover.

Ihre Gesprächspartner sind

Aygül Özkan, Niedersächsische Ministerin für Soziales,
Frauen, Familie, Gesundheit und Integration

Professor Dr. Michael Klintschar, Direktor des MHH-Instituts
für Rechtsmedizin

Professor Dr. Peter Hillemanns, Direktor der MHH-Klinik für
Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Privatdozentin Dr. Anette Solveig Debertin, Oberärztin am
Institut für Rechtsmedizin

Dr. Tanja Germerott, Ärztin am Institut für Rechtsmedizin

Weitere Informationen erhalten Sie bei Professor Dr. Michael Klintschar, Telefon (0511) 532-4570, E-Mail klintschar.michael@mh-hannover.de, und PD Dr. Anette Debertin, Telefon (0511) 532-4589, E-Mail debertin.anette@mh-hannover.de, beide MHH-Institut für Rechtsmedizin.

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