Herzschwäche: Herz im Synchron-Takt verbessert psycho-kognitive Leistungsfähigkeit

Dr. Duncker und sein Team untersuchten 74 HI-Patienten, davon 45 Patienten CRT-Indikation und 29 mit der Indikation zur ICD-Therapie ohne kardiale Resynchronisation. Neuropsychologische Tests wurden vor der Implantation sowie 3 und 6 Monate nach der Implantation durchgeführt, zusätzlich wurden Funktionsparameter und Daten zur Lebensqualität erhoben.

Fazit: In einem etablierten Test zur Demenz-Früherkennung verbesserten sich Patienten mit CRT signifikant, nicht aber mit ICD allein. Es zeigte sich eine signifikant verbesserte Konzentrationsfähigkeit in der CRT-Gruppe, im Gegensatz zur ICD-Gruppe. Auch wenn keiner der Patienten die Kriterien für eine depressive Störung erfüllte, nahm dennoch die Menge depressiver Symptome in der CRT-Gruppe signifikant ab, in der ICD-Gruppe jedoch nicht. Auch die Lebensqualität verbesserte sich in der CRT-Gruppe signifikant.

Einschränkungen der kognitiven Leistungsfähigkeit ebenso wie psychische Einschränkungen sind häufige Befunde bei Patienten mit chronischer HI. Die CRT verbessert neben der Lebensqualität die linksventrikuläre Pumpfunktion und die Mortalität. Der Effekt der CRT auf psycho-kognitive Funktionen wurde bislang nur in kleinen Studien mit kurzen Nachbeobachtungszeiträumen untersucht, sagt Dr. Duncker.

Quelle: Duncker et al., Cardiac Resynchronization Therapy Improves Psycho-Cognitive Performance in Patients with Heart Failure. Abstract P1633, Clin Res Cardiol 102, Suppl 1, 2013

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