Erste Implantation der Transkatheter-Herzklappe Portico™ von St. Jude

 

Erstimplantation der Transkatheter-Herzklappe „Portico“ von St. Jude Medical in einem Menschen wurde erfolgreich durchgeführt. Die Klappe ist ohne die bisherigen Einschränkungen der ersten Generation der Transkatheter-Herzklappen konstruiert und konnte bereits während der ersten Implantation direkt eingesetzt und positioniert werden. Die aus Rinderperikard hergestellte Klappe erlaubt dem Operateur mehr Kontrolle und damit eine präzisere Implantation. Die Portico-Herzklappe kann vollständig in den einführenden Katheter zurückgezogen und neu erfasst werden, bevor sie aus dem Einführsystem entfaltet wird. Auf diese Weise können Ärzte sie an der Implantationsstelle richtig positionieren. Es gibt derzeit keine weitere auf dem Markt erhältliche Transkatheter-Herzklappe die diese Möglichkeit bietet.

 

„Die erste Implantation der Portico Transkatheter-Klappe in einem Menschen ist ein bedeutender Meilenstein unseres Programms zum katheterbasierten Ersatz von Aortenklappen und basiert auf unserer 30-jährigen chirurgischen Erfahrung mit Herzklappen“, sagte Frank J. Callaghan, Präsident der Cardiovascular Division bei St. Jude Medical. „Die Klappe ist ohne die bisherigen Einschränkungen der ersten Generation der Transkatheter-Herzklappen konstruiert und konnte so bereits während der ersten Implantation direkt eingesetzt und positioniert werden “.

Die aus Rinderperikard hergestellte Klappe erlaubt dem Operateur mehr Kontrolle und damit eine präzisere Implantation. Die Portico-Herzklappe kann vollständig in den einführenden Katheter zurückgezogen und neu erfasst werden, bevor sie aus dem Einführsystem entfaltet wird. Auf diese Weise können Ärzte sie an der Implantationsstelle richtig positionieren. Es gibt derzeit keine weitere auf dem Markt erhältliche Transkatheter-Herzklappe die diese Möglichkeit bietet.

Die Transkatheter-Herzklappe von St. Jude Medical wurde für schätzungsweise 400.000 Patienten mit schwerer Aortenklappenstenose entwickelt, für die eine herkömmliche Operation am offenen Herzen als zu riskant oder unmöglich gilt. Zwei Einführmöglichkeiten stehen für die Portico-Klappe zur Verfügung: transfemoral (über die Arteria femoralis) und transapikal (über einen kleinen Schnitt an der Spitze der linken Herzkammer).

Zur ersten Implantation sagte Dr. Gregory Fontana, Professor und Vize-Vorsitzender der Abteilung Chirurgie am Herzinstitut von Cedars-Sinai in Los Angeles (USA): „Viele Nachteile der ersten Generation von Transkatheter-Herzklappen sind mit der Portico Herzklappe nunmehr von St. Jude Medical behoben worden.

„Die Transkatheter-Herzklappe von St. Jude Medical ist eine vielversprechende neue Technologie, die transfemorale und transapikale Implantationen voraussichtliche vereinfachen werden“, so Dr. Makkar. „Wir freuen uns, Patienten mit erhöhtem Risiko bei Operationen eine so fortschrittliche und weniger invasive Behandlung anbieten zu können.“

In Europa ist der Start für die klinische Studie zur Transkatheter-Aortenklappe von St. Jude Medical für Ende 2011 vorgesehen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.sjm.de

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