Herzklappenfehler: Was therapeutisch heutzutage möglich ist

Über neue Behandlungsmethoden von Herzklappenfehlern informiert ein Symposium am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinkum Bergmannsheil in Bochum. Unter dem Titel „Interventionelle und chirurgische Therapie von Klappenvitien: der Bochumer Weg“ werden innovative minimal-invasive und kathetergestützte Verfahren vorgestellt und ihre Vor- und Nachteile kritisch beleuchtet. Das kostenfreie Symposium richtet sich an Ärzte und Medizinstudenten und wird veranstaltet von der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie und der Klinik für Kardiologie und Angiologie des Bergmannsheil. Es findet statt am 9. April 2011 um 9 Uhr im Hörsaal 3 am Bergmannsheil, Bürkle-de-la-Camp-Platz 1 in Bochum.

Nutzen und Grenzen neuer Therapien

„In den letzten Jahren wurden viele neue Therapien entwickelt, um vor allem älteren Patienten schonende, weniger belastende Behandlungsmöglichkeiten anbieten zu können“, sagt Prof. Dr. Justus Strauch, Direktor der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie am Bergmannsheil. „Doch nicht jede Technik ist für jeden Patienten geeignet: Deshalb wollen wir gemeinsam mit den Fachkolleginnen und -kollegen Nutzen und Grenzen dieser neuen Therapien ausloten“, ergänzt Prof. Dr. Andreas Mügge, Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie. In verschiedenen Fachvorträgen geht es unter anderem um die diagnostische Abklärung der richtigen Therapieoption, um innovative chirurgische Verfahren, bei denen der Operationsbereich am Herzen mit minimalen Schnitten freigelegt wird und um so genannte interventionelle Methoden: Damit können künstliche Herzklappen ohne Öffnung des Brustkorbes implantiert werden, indem sie über einen kleinen Schnitt in der Leistengegend mittels eines Katheters zum Herzen befördert werden.

Ein ausführliches Programm steht im Internet unter im Bereich „Aktuelles“ / „Veranstaltungen“ zum Herunterladen bereit.

Über das Bergmannsheil

Das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum (UK RUB) – repräsentiert den Strukturwandel im Ruhrgebiet wie kein anderes Krankenhaus: 1890 als erste Unfallklinik der Welt zur Versorgung von verunglückten Bergleuten gegründet, zählt es heute zu den modernsten und leistungsfähigsten Akutkliniken der Maximalversorgung. In 22 Kliniken und Fachabteilungen mit insgesamt 622 Betten werden jährlich rund 19.000 Patienten stationär und ca. 60.000 ambulant behandelt. Mehr als die Hälfte der Patienten kommen aus dem überregionalen Einzugsbereich. Weitere Informationen im Internet unter: .

Weitere Informationen:

PD Dr. Matthias Bechtel (Organisation)
Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234/302-6000 (Sekretariat)
E-Mail: matthias.bechtel@bergmannsheil.de

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