Herzgesund reisen – neueste Ausgabe des Magazins „herzblatt“ der Deutschen Herzstiftung erschienen

Die aktuelle Ausgabe von „herzblatt“, der Zeitschrift der Deutschen Herzstiftung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) und deren Angehörigen, nimmt sich des Schwerpunktthemas Reisen an.
Ob Kinder mit angeborenem Herzfehler in den Urlaub fahren können, ist eine der häufigsten Fragen, die Eltern im Alltagsleben stellen. Was ist dabei zu beachten? Gibt es Urlaubsländer, die man bevorzugen und andere, die man aus gesundheitlichen Gründen besser meiden sollte. Welche Medikamente und Unterlagen müssen die Reisenden mitnehmen? Prof. Dr. med. Michael Hofbeck vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Tübingen erläutert in der neuesten „herzblatt“-Ausgabe, wie Betroffene herzgesund reisen können. In einem weiteren Beitrag zum Schwerpunktthema schildern eine herzkranke Austauschschülerin und deren Mutter, welche Erfahrungen sie mit der Organisation eines Auslandsjahres und dem Aufenthalt der Schülerin im fremden Land gemacht haben und geben praktische Tipps.

Wenn das Herz aus dem Takt kommt – moderne Behandlungsstrategien
Im medizinischen Hauptbeitrag der aktuellen Ausgabe von „herzblatt“ erklärt Prof. Dr. med. Gabriele Hessling vom Deutschen Herzzentrum München, wie Herzrhythmusstörungen bei Kindern und Jugendlichen heute behandelt werden: Bei einem von 100 ansonsten herzgesunden Kindern lassen sich Rhythmusstörungen nachweisen. Zumeist sind sie harmlos und beeinträchtigen das Wohlbefinden nicht. Bei Herzrhythmusstörungen, die sich als gesundheitlich bedenklich erweisen, verfügt die Medizin heute über verschiedene Therapieverfahren – von Medikamenten über die Katheterablation bis hin zu implantierbaren elektronischen Hightech-Geräten. Eine große Infografik lässt die Leser in ein elektrophysiologisches Herzkatheterlabor blicken und veranschaulicht moderne Diagnose- und Therapieverfahren.

Aus der Forschung – Freizeittipps – Aktuelles aus der Kinderherzstiftung
Beiträge der Rubrik „Aus der Forschung“ erläutern, wie Verschlechterungen der Kreislaufsituation bei der sogenannten Fontan-Zirkulation frühzeitig festgestellt und inwieweit schwere angeborene Herzfehler die kognitiven Fähigkeiten beeinflussen, wie sie rechtzeitig erkannt und wirksam behandelt werden können.
Weitere Artikel beschreiben den erfolgreichen Weg von jungen EMAH-Patienten in den Beruf oder berichten von der „Skifreizeit“, einem Projekt der Kinderherzstiftung, an dem in diesem Jahr über 20 herzkranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen elf und 21 Jahren teilgenommen haben. Ein Comicstrip eigens für kleine herzkranke Kinder, Freizeittipps für die Familie und aktuelle Nachrichten aus der Kinderherzstiftung – etwa, was der kürzlich erschienene Deutsche Herzbericht zur Situation der Kinderkardiologie in Deutschland sagt – runden das über 60 Seiten starke Magazin ab.

Das Magazin „herzblatt“ erscheint viermal jährlich. Es wendet sich an Eltern, deren Kind mit einem Herzfehler zur Welt kam, an die heranwachsenden Kinder und an junge Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAH). Das Magazin erhalten Mitglieder der Kinderherzstiftung kostenfrei. Interessierte Nicht-Mitglieder erhalten die aktuelle Ausgabe 2/2015 als Probeheft kostenfrei bei: Deutsche Herzstiftung e. V., Bockenheimer Landstr. 94-96, 60323 Frankfurt a. M., Tel. 069 955128-0, oder per E-Mail unter: info@kinderherzstiftung.de

Hinweis für Redaktionen: Ein Rezensionsexemplar der aktuellen Ausgabe „herzblatt“ erhalten Sie per E-Mail unter wichert@herzstiftung.de oder blättern Sie online in der neuen Ausgabe unter www.kinderherzstiftung.de/herzblatt_online.php

16/2015
Informationen:
Deutsche Herzstiftung e.V.
Pressestelle:
Michael Wichert / Pierre König
Tel. 069/955128-114/-140
Fax: 069/955128-345
E-Mail: wichert@herzstiftung.de
koenig@herzstiftung.de
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