Herbstzeit ist Wildzeit

(djd). Auch wenn der Sommer vorbei ist – für echte Glutfans hört die Grillsaison noch lange nicht auf. Aus kulinarischer Sicht lohnt es sich jetzt allemal, den Grill nochmals anzufachen, denn Herbstzeit ist Wildzeit. Garantiert aus freier Natur bekommt man Wildbret vom Jäger oder den Forstämtern. Wild hat einen charakteristischen Eigengeschmack, der am besten erhalten bleibt, wenn es pur gegrillt wird. Wer jedoch das Fleisch besonders mürbe haben möchte, sollte es schon am Vortag marinieren. Die Flüssigkeit besteht dabei nach Belieben aus Buttermilch, Wein oder Olivenöl. Hinzu kommen würzige Kräuter wie Estragon, Lorbeer und Wacholderbeeren. Rosmarin oder Thymian können auch direkt in die Glut gelegt werden und entwickeln dort ihr besonderes Aroma.

Die Auswahl des Brennmaterials hängt davon ab, welches Fleisch auf den Rost kommt. Bei zarten Rehmedaillons beispielsweise genügt hochwertige Holzkohle, am besten aus Buche wie die von proFagus. Sie ist grobstückig und enthält keine schwer entflammbaren Kleinpartikel und Staubteile. Soll ein Wildschweinspießbraten oder eine ganze Rehkeule zubereitet werden, muss die Hitze länger halten. Dann sind die Grill-Holzkohlebriketts besonders gut geeignet. Diese festen Briketts aus Buchenholz entwickeln eine sehr heiße Glut und brennen gleichmäßig über Stunden hinweg. Allgemein sollte man bei magerem Wildfleisch darauf achten, es nicht zu lange zu grillen.

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