Herausforderung Diversity: Studie untersucht, wie Unternehmen mit kulturellen Unterschieden umgehen

Bereits in den letzten Jahren hat die Forschung gezeigt, dass die Anerkennung und Förderung von Vielfältigkeit in Unternehmen zu verbesserten Arbeitsergebnissen, mehr Zufriedenheit und damit insgesamt zu einem besseren Arbeitsklima führt. Im Fokus der Wissenschaftler stand dabei, wie entsprechende Managementstrategien ausgestaltet sind und welchen Erfolg diese haben. Detaillierte Untersuchungen der Maßnahmen und ihrer Wirkmechanismen fehlen hingegen bisher. Diese Lücke wollen Sonia Lippke und ihr Team nun mit einer neuen Studie schließen. Die Untersuchung ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten demowa-Projektes (Schaffung personaler und betrieblicher Grundlagen berufsbegleitenden Lernens im demografischen Wandel) , das Sonia Lippke seit 2013 mit ihren Kollegen an der internationalen Universität durchführt.

In einem ersten Schritt wollen die Wissenschaftler herausfinden, wie weit verbreitet Diversity Management ist. Anschließend analysieren sie die verschiedenen Strategien der Unternehmen. „Uns interessiert, welche Maßnahmen sich wie auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter auswirken, und ob sich dadurch auch das Verbundenheitsgefühl der Arbeitnehmer zu ihrem Arbeitgeber verändert“, erklärt Sonia Lippke. Ihr Ziel ist es, anhand ihrer Ergebnisse Hilfestellungen und Tipps zu entwickeln, wie Betriebe, Organisationen, Vereine und Gruppen mit dem Thema Vielfältigkeit gewinnbringend umgehen können.

Die Basis der Untersuchung bildet eine Online Umfrage. Mitmachen kann dabei jeder, der einem Betrieb oder einer Organisation angehört. Auch Vereine, Behörden und Interessensvertretungen sind eingeladen, sich an der Befragung zu beteiligen. Unter allen Teilnehmern, die bis zum 8. März 2015 den Fragebogen komplett beantwortet haben, werden nach Abschluss der Umfrage drei Amazon-Gutscheine im Wert von jeweils 30 Euro verlost. Interessierte finden die Online-Befragung unter .

Fragen beantworten:
Prof. Dr. Sonia Lippke | Professorin für Gesundheitspsychologie
Christina Möller | Projektleiterin
Mail:

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