Heizalternative Scheitholz auf Erfolgskurs

(djd). Die Bundesbürger heizen immer kosten- und umweltbewusster, meldet das Statistische Bundesamt (Destatis). So verringerte sich von 2005 bis 2011 der Mineralölverbrauch in privaten Haushalten um 25,5 Prozent. Auch beim Erdgas gab es einen Rückgang um 20,7 Prozent. Zuwächse hingegen verzeichneten die regenerativen Energieträger wie etwa der nachwachsende Brennstoff Holz, dessen Verbrauch um 37,6 Prozent anstieg.

Gut für Umwelt und Geldbeutel

Die natürliche Form des Heizens ist heute so aktuell wie nie: Als wohl ursprünglichster aller Energieträger schont Scheitholz nicht nur Klima und Haushaltskasse, sondern ist auch eine versorgungssichere, heimische Heizalternative mit hohem Bedienkomfort. Als ein lokaler Rohstoff bietet Holz kalkulierbare Preise durch die Unabhängigkeit von Öl und Gas. Da der naturgesunde Rohstoff bei der Verfeuerung stets nur so viel CO2 an die Atmosphäre abgibt, wie er im Laufe seines Wachstums gebunden hat, ist Scheitholz als Brennstoff zudem klimafreundlich. Die moderne Verbrennungstechnik heutiger Scheitholzheizungen gewährleistet einen ökonomischen Umgang mit dem Brennstoff.

Lohnenswerte Förderung

Die Holzfeuerung als umweltfreundliche und kosteneffiziente Heizalternative beheizt heute das gesamte Haus. Die Füllräume moderner Scheitholzvergaserkessel sind so groß und die Verbrennung so effizient, dass in der kalten Jahreszeit nur circa ein- bis zweimal am Tag Holz nachgelegt werden muss. In wärmeren Übergangszeiten genügt sogar ein Nachfüllintervall von zwei Tagen. Auch der Aschebehälter muss nur ein- bis zweimal im Monat geleert werden. Der Umstieg auf ein modernes Scheitholzsystem wird übrigens im Zuge des staatlichen Marktanreizprogramms (MAP) vom Bund belohnt: Einen Scheitholzvergaserkessel mit Pufferspeicher bezuschusst das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit 1.400 Euro. Zu dieser Basisförderung können je nach Bau noch Boni beispielsweise für die Kombination mit einer Solaranlage beantragt werden. Unter http://www.holzundpellets.de gibt es weitere Informationen zum Thema.

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